Erich Irlstorfer (CSU) will sein Mandat im Bundestag behalten.

Politische Ziele, Lebenslauf und Fragen

20 Fragen an MdB und Bundestagskandidat Erich Irlstorfer (CSU)

Die Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising/Pfaffenhofen haben ein Ziel: Sie wollen nach Berlin. Das FT stellt Ihnen, liebe Leser, nach und nach die Kandidaten vor. Dazu hat die Heimatzeitung den Politikern, die in den Bundestag wollen, 20 Fragen gestellt.

Was wollten Sie als Kind eigentlich werden. Bundestagsabgeordneter?

Mein Kindheitswunsch war Pfarrer, später Goldschmied, wobei mich die Landwirtschaft meiner Tante sowie das Wirtshaus meines Taufpaten schon auch sehr beeindruckt haben.

Waren Sie ein guter Schüler?

Zweier-, Dreier-Schüler – normaler Durchschnitt.

Welche war Ihre erste Schallplatte/CD?

1978 zur Fußball WM „Buenos dias Argentina“ – Udo Jürgens, zusammen mit der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Spielen Sie selbst ein Instrument?

Ein wenig Gitarre und Blockflöte habe ich mal in der Grundschule gelernt.

Wer/was war Ihre erste große Liebe?

Der Sport – vor allem der Fußball.

Wer war in Ihrer Kindheit Ihr Held oder Vorbild?

Mit Helden hab ich’s noch nie so gehabt. Vorbilder waren immer mein Vater und mein Opa. Die hatten eine deutliche Ansprache und wussten, was sie wollten. Das hat mir imponiert.

Ihr Lebensmotto?

A Meinung ham und dazua steh!

Was lieben Sie am Landkreis Freising am meisten?

Die Holledau und natürlich auch meine Geburtsstadt Freising.

Was stört Sie am Landkreis?

Der immer mehr werdende Verkehr und das tägliche Verkehrschaos im Stadtgebiet Freising.

Welches Buch lesen Sie zur Zeit?

Helmut Kohl – Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung.

Welches Auto fahren Sie? Und wann kaufen Sie sich ein Elektro-Auto?

Einen älteren Mercedes Diesel mit vielen Kilometern auf dem Tacho. Ob ich mir ein Elektro-Auto zulege, weiß ich nicht. Ich bin oft weite Strecken im Wahlkreis unterwegs und die Infrastruktur fürs Aufladen fehlt vielerorts noch.

Haben Sie eine heimliche Leidenschaft?

Klar.

Ihr Lieblingsverein ist natürlich...

Ich bin Mitglied in vielen Vereinen und fühle mich dort sehr wohl, sonst wär ich nicht dabei. Beim Fußball gehört meine Sympathie dem TSV 1860 München.

Wo würden Sie am liebsten leben (abgesehen vom Landkreis Freising/Pfaffenhofen)?

Mit der aktuellen Wohnsituation bin ich sehr zufrieden. Ich lebe gerne in Bayern.

Was ist Ihr Lieblingsurlaubsland?

Österreich und Italien.

Was ist Ihre größte Stärke?

Das müssen andere beurteilen.

Und Ihre deutlichste Schwäche?

Das ist meine permanente Ungeduld mit oft verstörender Direktheit.

Können Sie Schafkopfen oder wenigstens Watten?

Schafkopfen leider nicht, Watten ja. Am liebsten spiele ich mit meinem Freund Martin Hierhager beim Watt-Turnier der Wildschützen in Neustift und bei Weiß-Blau Gammelsdorf – immer am 29. Dezember beim Gruama Wirt.

Treiben Sie Sport - und wenn ja, welchen?

Leider zu wenig, ich schwimme sehr gerne mit meiner Tochter und spiele Fußball mit meinem Sohn.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Kalbsbraten mit Spätzle oder Doagknödl und dazu – ganz wichtig – ein Gurkensalat mit Dill.

Das ist Erich Irlstorfer

Erich Irlstorfer wurde 1970 in Freising geboren. Ab 1975 besuchte er den Kindergarten St. Klara, bevor er ein Jahr später in der Grundschule Sternplatz Neustift eingeschult wurde. Nach seiner Zeit am Sternplatz besuchte der aktuelle Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Freising/Pfaffenhofen die Haupt- und Wirtschaftsschule bis 1986. Er absolvierte die Ausbildung zum Bürokaufmann bei Tengelmann & Kaiser’s, bevor er von 1992 bis 1993 bei der Firma Mühlbauer tätig war. 1993 wurde er Außendienstmitarbeiter bei der AOK Bayern. Bei der CSU startete Irlstorfer seine politische Karriere im Jahr 1995. Im Stadtrat Freising saß er von 2002 bis 2014, im Kreistag ist er seit 2008 vertreten. Seit 2013 ist er Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 215.

Meine politischen Ziele im Bundestag

Als Gesundheits- und Pflegepolitiker ist es mir wichtig, dass zu Zeiten von gravierenden demographischen Veränderungen dieses Politikfeld versorgungssicher, finanzierbar und qualitativ hochwertig bleibt. Wir müssen Menschen für diese Berufe begeistern und ausbilden. Die duale Aus- und Weiterbildung auf Augenhöhe zur akademischen Bildung ist die Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei das Handwerk. Kluge Entwicklungshilfe ist die Friedens- und Asylpolitik der Zukunft, dafür stehen unsere christlichen und sozialen Grundwerte. Vernünftige Land- und Forstwirtschaft und ein richtig verstandener Verbraucherschutz sind Eckpfeiler einer modernen und zukunftsfähigen Umwelt- und Klimapolitik.

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