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29-Jähriger Fahrenzhausener rastet in seiner Wohnung aus

Familie geschlagen und Polizei bedroht 

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Vollkommen ausgerastet ist Donnerstagnacht ein 28-Jähriger in Fahrenzhausen. Erst schlug er Familienangehörige und beleidigte sie. Dann, als er merkte, dass die Polizei verständigt wird, flüchtete er. Danach drohte er per Telefon, die Polizei zu erschießen.  Freitagfrüh wurde er schließlich festgenommen.  

Fahrenzhausen - Warum der Fahrenzhausener (28) am Donnerstag um Mitternacht so ausgerastet ist, konnte oder wollte er auch bei seiner Vernehmung am Freitag nicht sagen, als man ihn schon geschnappt hatte.

Jedenfalls hatte der Mann seine Familie geschlagen und beleidigt. Als die Polizei alarmiert wurde, gab er Fersengeld.  Später, die Beamten waren noch in der Wohnung,  meldete er sich per Telefon bei seiner Mutter. Er kündigte an, zurückzukommen und die Polizisten mit seiner Pistole zu erschießen. Die sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenbesatzungen verlief zunächst erfolglos, meldete die Polizei Neufahrn. Am Freitag gegen 2 Uhr aber kam er schließlich zurück und wollte ins Haus. Von seinen Angehörigen wurde aber sofort wieder die Polizei verständigt, und so konnte der Mann in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses festgenommen werden.

Die Nacht verbrachte er dann in der Zelle bei der PI Neufahrn, am darauffolgenden Vormittag wurde sein Zimmer durchsucht. Dabei wurden zwei Schreckschuss-Waffen sowie mehrere Messer und eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Anschließend wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen -  der Grund für seinen Aussetzer ist indes noch ungeklärt.

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