Auf zwölf Kilometer langem Abschnitt

Weitere Spuren: Die A92 soll verbreitert werden - so sehen die Pläne aus

Kampf dem Stau: Die A 92 soll zwischen dem Autobahndreieck München-Feldmoching und dem Kreuz Neufahrn in jede Richtung um eine Spur verbreitert werden. Ein Tempolimit scheint aber kaum durchsetzbar.

Unterschleißheim - Die Autobahn A 92 zwischen dem Autobahndreieck München-Feldmoching und dem Kreuz Neufahrn soll von zwei auf drei Spuren je Richtung erweitert werden. Im Bürgersaal Unterschleißheim (Kreis München) stellte die Autobahndirektion Südbayern die Planungen vor. Insgesamt ist der Abschnitt zwölf Kilometer lang.

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Im Jahr 2030 könnten hier 90.000 bis 100.000 Fahrzeuge an einem Werktag fahren, daher die geplante Erweiterung. Durch Lärmschutzwälle und -wände sowie einen Flüsterbelag soll es trotz der Erweiterung „spürbar leiser“ werden, erklärte ein Mitarbeiter der Direktion. „Die neue Planung ist ein deutlicher Schritt nach vorne“, erklärte Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck. „Uns sind nun minus fünf Dezibel zugesichert.“

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Trotzdem hatten Anwohner im Bürgersaal kritische Fragen - etwa nach dem Flächenverbrauch. Dieser beträgt immerhin 31 Hektar, so viel wie 44 Fußballfelder. Dafür hat sich die Autobahndirektion Ausgleichsflächen bei Krailling (Kreis Starnberg) gesichert. Auch Forderungen nach einem Tempolimit von 130 km/h kamen auf. „Da haben wir seit Jahrzehnten keine Chance“, sagte Oberschleißheims Bürgermeister Christian Kuchlbauer.

icb

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Stefan Sauer

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