Abseits: Runder Tisch macht Hoffnung - „kooperative Ergebnisse“

Stadt und Abseits-Verein arbeiten nun zusammen an einer Lösung für das Abseits. Der Runde Tisch brachte nun neue Hoffnung.

Freising – Der von Birgit Mooser-Niefanger (FSM) angeregte „runde Tisch“ hat aus Sicht des Abseitsvereins etwas gebracht. In einer Runde mit Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Vertretern der Stadtverwaltung und des Vereins sowie Fraktionsvorsitzenden verschiedener Parteien fand vergangene Woche ein Treffen statt, das wieder mehr Hoffnung macht auf die Rettung der seit knapp zwei Jahren geschlossenen Neustifter Kult-Kneipe. Die war zuletzt, nach einem Gutachten, wonach man von einer 3,9 Millionen Euro teuren Sanierung ausgehen musste, etwas geschwunden.

„Das Gespräch war konstruktiv und zielorientiert“, teilte der Abseitsvereinsvorsitzende Norbert Bürger jetzt mit. Demzufolge habe man die partnerschaftliche Begutachtung von Problemstellen am Abseits-Gebäude durch Mitglieder der Stadtverwaltung und des Hochbauamts, Experten des Vereins und insbesondere unter Hinzuziehung externer Experten vereinbart – vorbehaltlich der Zustimmung des Eigentümers, wie Bürger einschränkt. Verdeckte Mängel sollen aufgespürt, unerwartete Kosten im Zuge der Instandhaltung bestenfalls ausgeschlossen werden. Somit erhielten sowohl die Stadt, als auch der Verein „ein hohes Maß an Planungssicherheit“, wie es heißt. Das ist aber noch nicht alles. Die Kämmerei ist Bürger zufolge dabei, „inhaltliche Grundzüge des angestrebten Erbbaurechtsvertrages“ auszuarbeiten. Bürgers positive Bilanz: „Wir freuen uns über die kooperativen Ergebnisse.“

Alexander Fischer

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