Autobahn-Plan

Acht Spuren zum Flughafen

Landkreis - Dass die Straßenverkehrsinfrastruktur in der Flughafenregion überlastet ist, ist nichts Neues. Umso wichtiger ist das, was nun nach dem Beschluss des Bundestages als Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet wurde.

Das bedeutet laut MdB Ewald Schurer (SPD) „einen erheblichen Ausbau“ für die Region: Überlastung, Unfälle, Dauerstaus – das sei laut Schurer derzeit das übliche Bild auf den Autobahnen rund um den Airport und im Norden von München. Dass im Bundesverkehrswegeplan nun der achtspurige Ausbau der A 99 zwischen dem Autobahnkreuz München Süd und München Nord sowie der A 92 zwischen dem Autobahnkreuz Neufahrn und dem Flughafen im vordringlichen Bedarf eingestuft sei, begrüßt Schurer deshalb. Rund 140 Millionen Euro werden dafür an Mittel bis 2030 bereitgestellt werden müssen. Außerdem sei im neuen Bundesverkehrswegeplan ein ganzes „Maßnahmenbündel“ vorgesehen, um die Verkehrssituation in der Airportregion zu verbessern: Im „weiteren Bedarf“ befinde sich beispielsweise noch der sechsspurige Ausbau der A 92 zwischen dem Dreieck Feldmoching und Autobahnkreuz Neufahrn sowie die Erweiterung der A 9 zwischen den Autobahnkreuzen Neufahrn und Holledau auf acht Fahrspuren. Zwar bedeute die Einstufung in den weiteren Bedarf, dass diese Projekte nicht in den kommenden 15 Jahren realisiert werden, dennoch könnten nun die Planungen vorangetrieben werden, betont Schurer. Der Betreuungsabgeordnete aus Ebersberg verspricht, sich dabei auch weiterhin für Lärmschutzmaßnahmen zugunsten der Gemeinden entlang der A 9 einzusetzen.  zz

Rubriklistenbild: © dpa

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