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Navigationsgeräte führen Autofahrer auf der A9 auf Irrwege: Polizei vermutet „technische Probleme“

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Von: Josef Forster

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Navigationsgerät Hinweisschild
Navigationsgeräte lotsten Autofahrer auf einen unnötigen Umweg (Symbolfoto) © Nicolas Armer/dpa

Auf der A9 lotsen Navigationsgeräte Autofahrer auf die Autobahnausfahrt - zu Unrecht, wie die Polizei Oberbayern in einem Tweet meldete.

Allershausen/München - Die Menschen in Bayern genießen die Sommerferien. Doch zu jeder Reise mit dem Auto gehören meist auch lange Fahrten auf der Autobahn. Die Stunden im Auto sollten dank der Routenplanung von Navigationsgeräten möglichst stressfrei vergehen. Doch die Navigationshilfen strapazieren die Nerven der Autofahrer auf der Autobahn 9 Richtung München.

Allershausen/Neufahrn: Navigationsgerät leiten Autofahrer um - obwohl es keinen Stau gibt

Wie die Polizei Oberbayern Nord am 9. August twitterte, fuhren viele Autofahrer dank ihrer Navigationsgeräte auf Irrwegen. Die Routenplaner lotsten die Fahrer auf unnötige Umwege, obwohl weder Unfälle noch anderweitige Verkehrsstörungen vorlagen. So wurden viele Autofahrer an der Ausfahrt Allershausen von der Autobahn geleitet, wie die Polizei berichtete. Bereits seit einigen Tagen werden der Polizei zufolge in Navigationsgeräten Behinderungen zwischen Allershausen und dem Kreuz Neufahrn angezeigt. Dort sei der Verkehr aber auch in den vergangenen Tagen weitgehend störungsfrei gewesen.

Autobahn 9: Polizei vermutet „technische Probleme“ hinter Navigations-Panne

Die Polizei vermutete „technische Probleme“ bei den Navigationshilfen, die den Autofahrern Extra-Kilometer bescheren. Die Autobahnpolizei in Freising wurde durch Anrufe von Autofahrern aufmerksam, die über die Fehlinformation ihrer Navis berichteten. Aktuell scheint die Störung noch immer vorhanden, obwohl der Verkehr auf der A9 in diesem Abschnitt keinen Anlass für einen Umweg gibt. Ob ein bestimmtes Modell besonders von der Technik-Panne betroffen ist, bleibt ungewiss.

Dass Navigationsgeräte nicht immer die perfekte Route anzeigen, musste auch ein Autofahrer in Lenggries erfahren. Eine dreistündige Bergung war das Ergebnis seines „blinden“ Vertrauens in die Navigationshilfe.

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