Stau auf der A9 bei Allershausen
+
Auf der A9 bei Allershausen kam es erneut zu einem verhängnisvollen Unfall. Ein Lkw-Fahrer wurde tödlich verletzt.

Zehn Kilometer Rückstau

Tödlicher Lkw-Unfall auf A9: Kilometerlanger Rückstau bis München - Helikopter im Einsatz

  • Magdalena Höcherl
    vonMagdalena Höcherl
    schließen

Auf der A9 zwischen Allershausen und München ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer übersah ein Stauende und fuhr einem Sattelzug vor ihm auf.

Allershausen - Auf der A9 Richtung Nürnberg bei Allershausen hat sich ein verhängnisvoller Unfall ereignet. Ein Lkw fuhr auf einen anderen auf. Dabei wurde einer der Fahrer tödlich verletzt.

A9 bei Allershausen: Lkw-Fahrer hat Stauende übersehen

Wie die Polizei berichtet, war es kurz zuvor auf der A9 Richtung Ingolstadt, kurz nach der Anschlussstelle Pfaffenhofen, bereits zu einem Lkw-Unfall gekommen. Der Lkw-Verkehr staute sich daher bis fast nach Allershausen zurück. Etwa zwei Kilometer nach dieser Anschlussstelle kam es am Donnerstagvormittag zu einem schweren Auffahrunfall.

Ersten Ermittlungen zu Folge hatte ein 71-jähriger Kraftfahrer aus München das Stauende übersehen und fuhr auf dem rechten Fahrstreifen auf einen anderen Sattelzug auf. Dieser wurde von einem 30-jährigen Ukrainer gelenkt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 71-Jährige eingeklemmt und war nicht mehr ansprechbar. Obwohl er durch die sehr schnell vor Ort eingetroffene Feuerwehr befreit und durch den Notarzt versorgt wurde, erlag er noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 30-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

A9 kurz vor München: Verkehr wird in Allershausen ausgeleitet

Zur Landung des herbeigerufenen Rettungshubschraubers, der Unfallaufnahme und der Erstellung eines Gutachtens, das von der Staatsanwaltschaft angeordnet wurde, mussten alle drei Fahrspuren gesperrt werden. Gegen 13 Uhr konnte zumindest die linke Fahrspur für kurze Zeit freigegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Rückstau bereits auf zehn Kilometer angewachsen. Mit einer vollständigen Freigabe der A9 ist erst in den späten Nachmittagsstunden zu rechnen. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Allershausen ausgeleitet.

Nach dem eine erhebliche Menge an Betriebsstoffen ausgelaufen war, musste wegen einer möglichen Umweltgefährdung das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen werden. Vorsichtigen Schätzungen zufolge beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 150.000 Euro. Neben einem Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren und der Autobahnmeisterei München Nord waren auch der Rettungsdienst, einschließlich Hubschrauber, sowie fünf Streifen der Verkehrspolizei Freising vor Ort.

In Mühldorf am Inn wurde ein 16-Jähriger Opfer eines illegalen Autorennens.

Alle Neuigkeiten und Nachrichten aus Allershausen und der Region lesen Sie immer aktuell hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion