Erdogan erleidet Schwächeanfall bei Gebet

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Josef Lerchl (SPD) stimmte als Einziger für die Werkswohnungen.

Gemeinderat Allershausen

Bauen mit Hindernissen

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Allershausen - Bauen in Ortsteilen ist nicht so einfach. Manchmal geht es gar nicht, manchmal nur über Umwege. Mit zwei solchen Fällen hatte sich der Allershausener Gemeinderat am Dienstagabend zu beschäftigen.

18 Werkswohnungen für Auszubildende und Nachwuchskräfte – dieses Vorhaben von Johann Weber hört sich zunächst gut und sinnvoll an. Zunächst. Denn als sowohl die Gemeinde Allershausen als auch das Landratsamt die Pläne genauer betrachteten, stellten sich Hindernisse heraus, die eine Genehmigung des Projekts im Ortsteil Göttschlag nicht zuließen. Da war zum einen die Tatsache, dass das Gebäude im Überschwemmungsgebiet der Amper liegen würde, was nicht zulässig ist. Und da war zum anderen die Kubatur des geplanten Hauses: Mit einer Grundfläche von 30 auf 13,8 Meter und einem Flachdach auf dem Obergeschoß würde es sich nicht in die Umgebung einpassen. 

Die Allershausener Gemeinderäte sahen das auch so: „Der dörfliche Charakter muss gewahrt bleiben“, forderte Ursula Kopp (PFW) in der Sitzung am Dienstagabend. „Das passt nicht hin“, stellte Richard Dinkel (PFW) fest. Die Kubatur sei „problematisch“, sagte Anton Schrödl (CSU). Lediglich Josef Lerchl (SPD) verwies auf den Mangel an Wohnraum und plädierte dafür, das Vorhaben positiv zu bescheiden. Aber selbst wenn man das Einfügungsgebot vernachlässige, so Bürgermeister Rupert Popp, bleibe da noch die gesetzliche und damit unüberwindliche Hürde der Lage im Überschwemmungsgebiet. Das Ende vom Lied: Der Vorbescheidsantrag von Johann Weber wurde abgelehnt – mit der Gegenstimme von Lerchl. 

Etwas anders gelagert ist der Fall von Gertraud Huber, die im Süden von Aiterbach ein Wohnhaus errichten will. Einem ersten Antrag hatte die Gemeinde 2014 zugestimmt. Das Landratsamt hatte allerdings sein Veto eingelegt, weil es sich hierbei um eine landwirtschaftliche Fläche handle. Eine Bebauung sei nur möglich, sollte die Gemeinde für das betreffende Grundstück eine Einbeziehungssatzung erlassen. Die Aufstellung einer solchen hat Huber nun beantragt, der Gemeinderat hat das einstimmig gebilligt. Die Idee der Kommune, gleich einen Bebauungsplan mit einem größeren Umgriff aufzustellen, hatte zuvor das Landratsamt skeptisch gesehen. Und so bleibt es also jetzt bei der Einbeziehungssatzung für ein Grundstück im Süden von Aiterbach. Die Kosten dafür sind von Gertraud Huber zu tragen.

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