Kaktus-Freund Hermann Mayr
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Ein Kakteen-Paradies hat Hermann Mayr (72) in seinem Garten an der Jobsterstraße in Allershausen aufgebaut.

Spezielle Leidenschaft

100 „stachelige Freunde“ im Garten: Kaktus-Fan Hermann Mayr aus Allershausen zeigt seine Prachtstücke

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Als Experte möchte sich Hermann Mayr selbst nicht bezeichnen: „Ich hab sie halt.“ Sie – das sind rund 100 Kakteen, die bei Mayr im Allershausener Garten stehen.

Allershausen - Der höchste und älteste Kaktus ist 2,4 Meter hoch und fast 50 Jahre alt, er muss durch ein Gittergestell gehalten werden. Besonders schön ist das Kakteen-Paradies von Mayr in Allershausen, wenn einmal alle Kakteen gleichzeitig blühen. Empfindlich sind die stacheligen Pflanzen nicht, weiß der 72-Jährige. Gießen müsse man sie halt, ab und zu in einen größeren Topf umsetzen. Die Kakteenzangen, die es dafür in Bau- und Gartenmärkten gebe, braucht der Allershausener nicht: Er nimmt die Kakteen zwischen zwei dicke Styropor-Platten, um sie umzupflanzen.

Er kann es riechen, wenn ein Kaktus gerade blüht

Auch wenn er es schon in der Früh beim Aufwachen durch das geöffnete Schlafzimmerfenster riechen könne, ob ein Kaktus gerade blüht, sieht er sich nicht als Kaktus-Kenner. Er wisse von kaum einer Art den Namen, er habe auch keinen Lieblingskaktus, sagt er. „Sie sind halt einfach schön“, erklärt er, wieso er also über 100 Kakteen in Töpfen und Trögen rund um das Haus aufgestellt hat.

2,4 Meter misst der größte Kaktus von Hermann Mayr. Die Pflanze braucht ein eigenes Gitter-Korsett.

Von dieser Leidenschaft (Hermann Mayr ist außerdem bei den Johannitern sehr aktiv) profitieren auch Bekannte, Freunde und Nachbarn. Denn bei der großen Menge der Ableger, die die Kakteen produzieren würden, verschenke er immer wieder mal welche. Die einzige wirkliche Arbeit, die die Kakteen machen, sei das Einwintern: „Da müssen die Kinder herhalten“, sagt der 72-Jährige, wenn es gilt, die Pflanzen samt Töpfen in den Keller zu tragen.

Der 2,4-Meter-Riese ist nicht leicht zu transportieren

Dabei stellt der 2,4 Meter hohe Kaktus inzwischen ein echtes Problem dar. Denn: Nur noch auf dem Treppenabsatz ist der Raum hoch genug für das Prachtstück. Aber abgeben komme nicht in Frage, betont Hermann Mayr – kein Wunder nach fast fünf Jahrzehnten „Treue“.

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