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Markig: Bürgermeister Rupert Popp, Konrad Goldbrunner, Peter Colombo, Johann Vachal, Max Raith, Herta Meierhofer (pe tec), Christian Huber, Stephanie Pettrich (Identität & Image), Anna Gründel und Nina Huber (v. l.) auf der „Ausfahrt zum Bleiben“.

Neue Außendarstellung der Ampertalgemeinde 

Allershausen ist jetzt Marke

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Es gibt die Briefmarke. Es gibt die Bärenmarke. Und jetzt gibt es auch die Allershausener Marke. Im Klartext: Alles, was aus der Ampertalgemeinde kommt, ist künftig mit „Ausfahrt zum Bleiben“ überschrieben.

Allershausen – Wir schreiben den April des Jahres 2014: In einer Klausurtagung beschließen die Allershausener Gemeinderäte, in den kommenden Jahren eine „Marke Allershausen“ zu entwickeln. April 2018: Die „Marke Allershausen“ ist fertig und wird stolz im Sitzungssaal des Rathauses präsentiert – Luftballons in den Gemeindefarben inklusive.

Das Logo war schon beschlossen worden, auch das, was man in Fachkreisen „Kompetenzaussage“ nennt, hatte der Gemeinderat abgesegnet. Gestern nun wurden die Produkte mit Logo und dem Spruch „Ausfahrt zum Bleiben“ präsentiert – Broschüre, Flyer, kleine und große Blöcke, das Briefpapier der Gemeinde sowieso. Bürgermeister Rupert Popp betonte anlässlich des Termins im Sitzungssaal, dass er und der Gemeinderat beim Blick auf das, was man an Vorhaben seit der Klausurtagung vor vier Jahren schon erreicht und umgesetzt habe, positiv überrascht und „fast schon erstaunt“ gewesen seien.

Ein zehnköpfiger Arbeitskreis hatte sich im Jahr 2014 dieses Themas angenommen, habe dabei aber schnell festgestellt, „dass es ohne professionelle Hilfe nicht geht“, so Gemeinderat Max Raith, der Sprecher des Arbeitskreises. Die Hilfe sei in Person von Stephanie Pettrich von Identität & Image gekommen, unter deren Anleitung die zehnköpfige Arbeitsgruppe sich vier Mal sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.

Man habe sich um die Stärken von Allershausen gekümmert, habe geschaut, was Bürger und Nachbarn so über die Gemeinde denken. Weil man aber nicht nur ein „Bauchkonzept“ habe entwickeln wollen, habe man auch wichtige Tools angewandt und sei so schlussendlich zu Alleinstellungsmerkmalen gekommen.

Grün und Erholung, das sei den Teilnehmern so als erstes eingefallen, erinnerte sich Raith. Doch mit Hilfe von Pettrich habe man festgestellt, dass das nicht das einzige oder allein prägende Merkmal für Allershausen sei. Nein: Die Lage in der Metropolregion München, die Verkehrsanbindung an die Autobahn A 9 – das mache Allershausen aus. Und deshalb sei man auch auf den Markenspruch „Ausfahrt zum Bleiben“ gekommen. „Plötzlich war er da“, erinnerte sich Raith. Und alle hätten gewusst: „Ja, das ist es.“ Dass der Gemeinderat diese Kompetenzaussage dann ebenfalls schon fast begeistert „und absolut einstimmig“ aufgenommen habe, das habe ihn überrascht, gab Popp zu.

Jetzt wird man alles tun, um die „Marke Allershausen“, die inzwischen auch beim Patentamt geschützt ist, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Vereinen wird man Unterlagen schicken, mit einem Flyer die Bürger informieren und beim „Fest der Nationen“ einen Infostand betreiben.

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