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Den langen Weg bis zur Ladestation hat die Gemeinde Allershausen gemeistert. Bürgermeister Rupert Popp, Michael Promberger (Technisches Bauamt) und Andreas Henze (Solarwerkstatt Freising) haben sie am Montag eingeweiht. 

Weitere Ladestation

Allershausen ist jetzt noch E-mobiler

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Allershausens Glonnterrassen sind um eine weitere Attraktion reicher. Dieses Mal handelt es sich um etwas ganz Praktisches: Ab sofort kann man einen Spaziergang an der Glonn damit verbinden, sein E-Auto aufzuladen.

Allershausen Ein Stündchen zum Einkaufen, einmal Essen gehen, an der Glonn entlang spazieren gehen – alles schöne Dinge, die man in Allershausen als Besitzer eines Elektroautos seit Kurzem mit dem Nützlichen verbinden kann. Denn seit 12. März ist die E-Ladesäule „Glonnterrassen“ in Betrieb. Am Montag wurde sie offiziell eingeweiht.

Bürgermeister Rupert Popp, Verwaltungsstellenleiter Johann Vachal und Michael Promberger vom Technischen Bauamt der Gemeinde kamen ganz umweltbewusst zu Fuß, Andreas Henze von der Solarwerkstatt Freising war mit seinem E-Auto angereist. Und das war gut so, schließlich war der Termin an der Kienberger Straße einer, der der Umwelt helfen soll. Die neue E-Ladesäule, an der zwei Pkw jeweils an einer 22 kW-Dose „hängen“ können, soll das Netz der Ladestationen enger stricken.

Bis die Ladesäule nun in Betrieb gehen konnte, war das freilich ein langer Weg, so blickte Bürgermeister Popp zurück: Im März 2017 habe man beim Bund den Förderantrag gestellt, sieben Monate später wurde er dann bewilligt. Erst dann konnte man mit der Installation der Ladesäule beginnen. Hätte man das gewusst, so Popp, hätte man auf die Förderung von exakt 3711,98 Euro bei Gesamtkosten von knapp 11 500 Euro gut verzichten können.

Auf die Einrichtung selbst freilich kann und will man künftig nicht mehr verzichten: Immerhin wurden seit Inbetriebnahme am 12. März bis zum Stichtag 4. April sechs Ladevorgänge gezählt, bei denen in elf Stunden, elf Minuten und 15 Sekunden 71,36 kWh Strom getankt und so bisher 59 Kilogramm Kohlendioxid eingespart wurden.

Bei dem verwendeten System der Firma New Motion handelt es sich um ein Gerät, das Wechselstrom liefert. Weil der durch Trafos in den E-Autos erst zu Gleichstrom umgewandelt werden muss, dauert der Tankvorgang rund eine Stunde. Anders ist das bei den Schnellladestationen an den meisten Autobahntankstellen: Da liefern die Säulen schon Gleichstrom, die Ladezeit verkürzt sich dadurch wesentlich. Allerdings kostet eine solche Ladesäule auch bis zu 70 000 Euro. Und außerdem „wollen wir den Autobahnraststätten keine Konkurrenz machen“, so Promberger. Und zum Auftanken für weitere kurze Fahrten in und um Allershausen herum, tue es diese Art der E-Ladesäule auch, versicherte Henze.

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