Einstimmig sprachen sich die Räte für den Fortbestand der Volkshochschule aus. DEDERT/DPA
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Einstimmig sprachen sich die Räte für den Fortbestand der Volkshochschule aus. Symbolbild

Räte stimmen für Fortbestand in der Ampertalgemeinde

Kleine Lösung: Vhs Allershausen macht mit Eching gemeinsame Sache

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Einen großen Verbund wird es nicht geben, doch nun will sich die Vhs Allershausen mit der Einrichtung in Eching zusammentun. Dafür hat der Gemeinderat den Weg geebnet.

Allershausen – Sämtliche Planungen, die Volkshochschulen Neufahrn, Hallbergmoos, Eching und Allershausen zu einem großen Verbund zusammenzuschließen, um förderrechtliche Vorgaben im Bayerischen Volkshochschulverband zu erfüllen, haben sich zerschlagen. Die Vhs Neufahrn wollte sich lediglich mit der Vhs Hallbergmoos zusammenschließen. Demzufolge blieb für die Einrichtungen in Eching und Allershausen nur noch die „kleine“ Lösung. Für die hat nun der Allershausener Gemeinderat den Weg geebnet.

Es wäre mir gar nicht recht, wenn die Vhs Allershausen stirbt.

Bürgermeister Martin Vaas

Wie Bürgermeister Martin Vaas sagte, hätten Gespräche über einen Vhs-Zusammenschluss schon unter seinem Vorgänger Rupert Popp begonnen, seien dann aber teilweise gescheitert. Jetzt also habe der Allershausener Gemeinderat zunächst einmal grundsätzlich zu entscheiden, ob er am Fortbestand der Allershausener Volkshochschule interessiert sei – auch wenn durch den Verbund mit Eching die Kosten um rund 20 000 Euro jährlich steigen könnten. Vaas selbst hatte schon die Linie vorgegeben: „Es wäre mit gar nicht recht, wenn die Vhs Allershausen stirbt.“

Bianca Kellner-Zotz (CSU) plädierte ebenfalls dafür, dass diese Bildungseinrichtung erhalten bleibe, ihr Fraktionskollege Manuel Mück betonte, die Vhs habe in Allershausen Historie und Tradition. Außerdem sei die notwendige Infrastruktur vorhanden. Eine Volkshochschule in Allershausen müsse erhalten bleiben, so Mück. Max Raith (PFW) sagte, Allershausen sei eine aufstrebende Gemeinde, man habe viel Geld für die neue Ortsmitte ausgegeben, da dürfe man an der Bildung nicht sparen.

Kosten für Personal müssen noch geklärt werden

Rathauschef Vaas wurde also einstimmig beauftragt, die Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit der Vhs Eching/Fahrenzhausen zu besprechen. Dabei, so der Stand der Dinge jetzt, erscheine die Rechtsform eines gemeinsamen Vereins plus Fördervereine vor Ort als die bestmögliche Variante des Verbunds.

Geklärt werden muss dann noch, ob die Gemeinde Allershausen die Personalkosten selbst und direkt übernimmt oder das Personal beim Förderverein angestellt wird und die Gemeinde Allershausen Ausgleichszahlungen an den Förderverein leistet. Darüber muss der Gemeinderat zu gegebener Zeit entscheiden.

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