+
Auf der A9 bei Allershausen kam ein Mann ums Leben. Nun ermittelt die Polizei.

35-Jähriger tot

Toter auf der A9: Drama ereignete sich gegen 5.20 Uhr - Polizei ermittelt nach Unfallflucht

Alle Autoren
    schließen
  • Armin Forster
    Armin Forster
  • Katharina Haase
    Katharina Haase
  • Magdalena Höcherl
    Magdalena Höcherl

Auf der A9 bei Allershausen Richtung München kam es zu einem langen Stau, weil auf dem Standstreifen ein Toter gefunden wurde. Die Hintergründe sind nach wie vor unklar.

Update 22. August, 22.50 Uhr: Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Freising zum tödlichen Verkehrsunfal auf der A9 dauern an. Ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising wurde bei dem Unfall durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete bislang unerkannt.

Angesichts der derzeitigen Erkenntnisse kann der Zeitpunkt des Unfalls am 20. August auf den Zeitraum zwischen 5.20 Uhr und 5.30 Uhr eingegrenzt werden. Bei der Polizei gingen zahlreiche Hinweise ein, denen die Ermittler aktuell nachgehen. Nach diesen Aussagen gehen die Beamten davon aus, dass es noch weitere Fahrer gab, die an der Unfallstelle anhielten, sich aber nicht bei der Polizei meldeten.

Außerdem gab es laut Zeugenaussagen mehrere Lkw-Fahrer, die auf Grund der Unfallsituation ausweichen mussten. Auch diese können zur Klärung des Unfallhergangs beitragen. 

Personen die derlei Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Freising unter der Telefonnummer 08161/952-111 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Lesen Sie auch: Weil er sich von einem Lkw blockiert fühlte, ist ein Mann (24) auf der A9 bei Hilpoltstein völlig ausgerastet. Er zog eine Waffe - und schoss.

Toter auf A9 gefunden: Obduktionsergebnis gibt Hinweis auf Hintergründe - auch Todesursache bekannt

Update 17.55 Uhr: Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten am Dienstag gegen 5.30 Uhr der Polizei gemeldet, dass sich eine leblose Person auf dem Seitenstreifen der A 9 bei Allershausen in Richtung München befände. Als die Beamten der Verkehrspolizei (VPI) Freising dort eintrafen, fanden sie tatsächlich einen leblosen Mann am Seitenstreifen liegend. Vor Ort waren bereits ein Notarzt und Ersthelfer, die den Mann noch versorgen wollten.

Wie die Obduktion in der Gerichtsmedizin München am Dienstagnachmittag ergab, handelt es sich bei dem Toten um einen 35-Jährigen aus dem Kreis Freising, der an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas gestorben ist. Das teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. Aufgrund des Obduktionsergebnisses und der Situation am Unfallort geht die Polizei davon aus, dass der Mann mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug in Berührung gekommen und dadurch tödlich verletzt worden ist. In der Nähe der Leiche wurde ein abgestelltes Auto mit eingeschalteter Warnblinkanlage gefunden, das dem Toten zugeordnet werden konnte. Die genaueren Umstände werden derzeit ermittelt.

Am Dienstagmorgen waren zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Auch Beamte der Unfallflucht-Fahndung sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Über die Staatsanwaltschaft Landshut wurde ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Zudem wurde die Spurensicherung hinzugezogen. Aufgrund der umfassenden Ermittlungsarbeiten mussten drei der vier Fahrstreifen Richtung München gesperrt werden. Daher kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen mit rund zwölf Kilometern Stau. Nach mehreren Stunden wurde die Sperrung aufgehoben, ab etwa 10 Uhr hatte sich auch der Stau aufgelöst. 

Zahlreiche Hinweise seien bei der Polizei zwar bereits eingegangen. Trotzdem werden weitere Zeugen gesucht, die den Unfallhergang auf der A 9 in den frühen Morgenstunden beobachtet oder im Vorfeld eventuell Pannen- oder stehende Fahrzeuge sowie Personen auf der Fahrbahn wahrgenommen haben. Sie werden gebeten, sich mit der VPI Freising unter Tel. (0 81 61) 95 21 11 in Verbindung zu setzen. ft

Toter auf A9 gefunden: Ermittlungen sorgen für Monster-Stau im Berufsverkehr

Update 9.18 Uhr: Alle drei zuvor gesperrten Fahrstreifen sind nun wieder freigegeben. Somit ist die Autobahn ab Allershausen wieder vollständig befahrbar. Der Stau löst sich langsam auf. Allerdings stockt es aber noch auf einer Länge von rund zehn Kilometern.

Update 8.20 Uhr: Wie die Polizei Oberbayern Nord via Twitter mitteilt, wurde nun ein zweiter Fahrstreifen wieder freigegeben. Es ist dennoch weiterhin mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

A9 bei Allershausen: Leblose Person auf Autobahn gefunden

Erstmeldung vom 20. August, 7.30 Uhr: Allershausen - Mit erheblichem Stau müssen Autofahrer heute Morgen auf der A9 bei Freising in Fahrtrichtung München rechnen. Am frühen Dienstagmorgen (20.08.2019) gegen 05.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Oberbayern zur Autobahn A9 gerufen. Zeugenangaben zufolge wurde nahe der Anschlussstelle Allershausen eine leblose Person auf dem Standstreifen liegend gesehen. Diese Beobachtung konnte bei Eintreffen der Behörden vor Ort bestätigt werden.

A9/Allershausen: Mega-Stau nach Fund von lebloser Person

Die Hintergründe des Geschehens sind aktuell völlig unklar. Ein schwerer Fall von Unfallflucht kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Derzeit befinden sich drei Einsatzwägen der Verkehrspolizei Freising sowie eine Vielzahl von Rettungskräften vor Ort.

Auch Beamte der Unfallflucht-Fahndung sowie eine Polizei- und Hubschrauberstaffel sind im Einsatz. Über die Staatsanwaltschaft Landshut wurde ein Sachverständiger eingeschaltet, der ein unfallanalytisches Gutachten erstellen soll. Zudem wurde die Spurensicherung hinzugezogen.

Stau auf A9 in Richtung München: Leblose Person bei Allershausen aufgefunden

Aufgrund der umfassenden Ermittlungsarbeiten mussten drei von vier Fahrstreifen gesperrt werden. Daher kommt es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen. Aktuell gibt es bereits rund 12 Kilometer Stau in Fahrtrichtung München.

Nach Fund von lebloser Person auf A9: Zeugen dringend gesucht

Aufgrund der unklaren Sachlage sucht die Polizei dringend nach Zeugen, die etwa in den frühen Morgenstunden Beobachtungen auf der A9 gemacht haben könnten. Sie werden gebeten sich mit der Verkehrspolizei Freising unter der Nummer 08161/952-111 in Verbindung zu setzen.

Erst in der vergangenen Woche war es auf derA9 zu einem dramatischen Unfall gekommen. Ein Mann, der mit seinen zwei Kindern unterwegs war, war bei Schnaittach (Nürnberg) mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen und hatte einen schweren Unfall gebaut. Während Vater und Sohn noch schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden konnten, kam für das ebenfalls im Auto befindliche Mädchen jede Rettung zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nachfolge für Josef Hauner: CSU-Mann Manuel Mück will Landrat werden
Nun ist es raus: Manuel Mück, CSU-Gemeinderat in Allershausen, will die Nachfolge von Josef Hauner antreten - und soll als Freisinger Landrat kandidieren.
Nachfolge für Josef Hauner: CSU-Mann Manuel Mück will Landrat werden
Felix Magath zu Gast beim TSV Eching – Besuch hat besonderen Hintergrund
Prominenten Besuch hatte am vergangenen Donnerstag der TSV Eching: Der frühere Bundesliga-Fußballer, Trainer und Manager Felix Magath war zu Gast.
Felix Magath zu Gast beim TSV Eching – Besuch hat besonderen Hintergrund
Ungewisse Pläne für Bauprojekt in Eching – denn manchmal stinkt es tierisch
Die Probleme, die aus der Nachbarschaft von Bauernhöfen und Wohnbebauung erwachsen, war Thema im Echinger Bauausschuss. Aufgrund des Geruchs könnte ein Projekt nicht …
Ungewisse Pläne für Bauprojekt in Eching – denn manchmal stinkt es tierisch
Jubiläum der Rekordhalter: Freisinger Metzgerburschenverein wird 125 Jahre alt
Sie stehen im Guinness Buch der Rekorde. Und sie sind als eine von nur noch 38  Vereinigungen in Deutschland eine Rarität: die Metzgerburschen Freising. Heuer wird der …
Jubiläum der Rekordhalter: Freisinger Metzgerburschenverein wird 125 Jahre alt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion