ARCHIV - Leere Flaschen aus Plastik liegen am 01.09.2015 in Hamburg in einer Kiste. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (zu dpa "Zehntausende Pfandflaschen an bayerischen Flughäfen" vom 20.03.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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26.000 Plastikflaschen mit gefälschten Pfandetiketten entdeckte die Polizei auf einem Lieferwagen auf der A9. Symbolbild

Ermittlungen wegen Urkundenfälschung

Spektakulärer Fund auf der A9: Lieferwagen transportiert 26.000 Pfandflaschen mit gefälschten Etiketten

Einen spektakulären Fund machte die Verkehrspolizei Freising auf der A9: Ein Lieferwagen transportierte 26.000 Pfandflaschen mit gefälschten Etiketten.

Allershausen – Sage und schreibe 26.000 Plastikflaschen mit gefälschten Pfandetiketten fanden Beamte der Verkehrspolizei Freising am vergangenen Sonntag bei einer Routinekontrolle in einem Lieferwagen auf der A 9 in Höhe Allershausen. Gegen den Beschuldigten wurde sofort Haftbefehl erlassen. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt unter anderem wegen Urkundenfälschung.

Pfand-Gegenwert von rund 6500 Euro

Gegen 14 Uhr war es am Sonntag, als die Streife den Lieferwagen aus Rumänien anhielt. Bei der näheren Überprüfung des Fahrzeugs wurden dann die rund 26.000 Plastikflaschen entdeckt, die alle mit gefälschten Einweg-Pfandetiketten beklebt waren. Die Etiketten hatten einen Pfand-Gegenwert von rund 6500 Euro, meldet die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Der 45-jährige Fahrer des kontrollierten Wagens wurde noch vor Ort festgenommen. Gegen ihn wird unter wegen Urkundenfälschung ermittelt. Die sofortige Festnahme erfolgte nicht ohne Grund: Denn bei dem Fahrer handelte es sich um einen polizeibekannten Rumänen, der bereits im Jahr 2019 in einem ähnlichen Fall auffällig geworden war. Die in diesem Zusammenhang verhängte Strafe wurde seinerzeit zur Bewährung ausgesetzt. Der Beschuldigte wurde noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. ft

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