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Eingeschränkt wird in Teilbereichen von Allershausen in diesem Winter probeweise geräumt und gestreut. Wann, wie und wo, das liegt im Ermessen des Bauhofleiters.

Um Strassenschäden einzudämmen

Allershausen testet reduzierten Winterdienst

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Die Straße Im Glonnfeld ist nur sieben Jahre nach ihrer Fertigstellung schon wieder ein Sanierungsfall. Noch vor dem Winter müssen die Fugen unbedingt saniert werden, damit die Schäden nicht noch größer werden. Zudem testet die Gemeinde heuer einen reduzierten Winterdienst. So will man Straßenschäden verhindern.

AllershausenWeil die Gewährleistung abgelaufen ist, muss die Gemeinde die Ausbesserungsarbeiten zahlen: Für 8823 Euro, so hat man beschlossen, werden die Fugen saniert. Und zwar von der Firma Schelle – eben jener Firma Schelle, die im Jahr 2010 die Decke auf die Straße aufgebracht hat. Bürgermeister Rupert Popp wollte nicht von „schlechtem Gewissen“ reden, betonte aber, dass das Angebot der Firma Schelle besonders günstig sei und die Firma offenbar „den Fehler selbst ausbessern will“. Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe zu.

Damit es auf Grund von Streusalz nicht zu anderen Straßenschäden kommt, hat die PFW beantragt, die Verwendung von Streusalz im Winterdienst einzuschränken. PFW-Gemeinderätin Nina Huber erklärte, dass man nach dem Vorbild vieler anderer Kommunen in Wohngebieten und Nebenstraßen, in denen es keine Steigungen gebe, auf den sofortigen Einsatz von Streusalz verzichten solle, wenn absehbar sei, dass der Schnee nicht gefriere und es zu keiner Eisbildung komme. Das Vorgehen, wie es in Allershausen derzeit praktiziert werde, nämlich dass schon im Morgengrauen auch Nebenstraßen „schwarz“ sein müssten, sei eigentlich „ökologisch nicht mehr vertretbar“, so Huber.

Nicht nur ökologisch, auch ökonomisch, ergänzte Bürgermeister Popp: Im Schnitt gebe man jährlich 11 000 Euro für Salz aus, dazu zwischen 4000 und 15 000 Euro für das Räumen durch Fremdfirmen, außerdem rund 6000 Euro für die Überstunden, die der Bauhof leiste. Und da seien die Gerätekosten noch gar nicht dabei.

Die Gemeinderäte reagierten skeptisch auf den Vorschlag. Josef Schuhbauer (CSU) beispielsweise erinnerte an ältere Menschen, die mit dem Rollator zum Friedhof wollten – auch auf Nebenstraßen, an denen es keinen Gehweg gebe. Josef Lerchl (SPD) forderte, dass man zumindest weiterhin kosequent räumen solle, „sonst ist alles voller Matsch“. Das sah auch Andreas Glück (PFW) so: Das „Streuniveau“ könne man gerne senken, aber „durchräumen“ solle man trotzdem. Nach langen Diskussionen, in deren Verlauf Popp mehrfach betonte, man stelle doch das Salzen und Räumen nicht ein, beschloss man, den Winterdienst „in Teilbereichen des Gemeindegebiets einzuschränken“. Wann wie und wo der Winterdienst durchgeführt wird – oder nicht –, soll in der Verantwortung des Bauhofleiters und seines Stellvertreters liegen.

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