1. Startseite
  2. Lokales
  3. Freising
  4. Allershausen

Allershausener Markttage in Sicht

Erstellt:

Von: Andreas Beschorner

Kommentare

Sabrina Spallek, 3. Bürgermeisterin aus Haimhausen, berichtete über ihre Erfahrungen mit den Markttagen.
Sabrina Spallek, 3. Bürgermeisterin aus Haimhausen, berichtete über ihre Erfahrungen mit den Markttagen. © Theresa Meyer Fotografie

Wenn alles klappt, dann wird der 2. April 2022 ein besonderer Tag in Allershausen sein. Denn dann wird der erste Markttag in der Ampertalgemeinde stattfinden.

Allershausen - Was noch zu tun ist, damit diese Idee des Ortsverbands der Grünen, Markttage in Allershausen abzuhalten, Realität wird, worauf man zu achten hat und welche Rolle die Gemeinde, ILE und die Ökomodellregion Ampertal spielen könnten, das wurde am Donnerstagabend virtuell besprochen. Mit dabei: Haimhausens 3. Bürgermeisterin und Umweltreferentin Sabrina Spallek (Grüne), die aus eigener Erfahrung mit der Organisation solcher Markttage jede Menge Tipps mitgebracht hatte.

Zwischen April und Oktober an jedem ersten Samstag im Monat will man also solche Markttage abhalten. Fazit: „Der 2.4. ist unser Ziel“, so Grünen-Ortsvorsitzende Alexandra Bolle. Bis dahin ist viel zu tun: Von der Auswahl der Örtlichkeit über die Akquise der Beschicker bis hin zu Werbemaßnahmen wie Flyer, Anzeigen im Gemeindeblatt, Plakaten und Bannern müsse alles organisiert werden, so Spallek.

In Haimhausen sei es zunächst „etwas zäh“ angelaufen, nur drei oder vier Beschicker habe man zunächst gewinnen können. Der Durchbruch und die rettende Idee: zwei Foodtrucks, die am Samstag auf dem Haimhausener Rathausvorplatz Stellung beziehen und bis zum Nachmittag vor Ort bleiben. So würden die Marktsamstage in Haimhausen richtige Erlebnistage, zumal man auch gute Erfahrungen mit dem Auftritt von Dorfkapellen und Chören gemacht habe, so Spallek. Mit den Beschickern habe man keine Verträge gemacht, sondern ganz auf Vertrauen gesetzt. Überraschend schwierig sei es gewesen, die Betreiber von Hofläden für die Sache zu gewinnen. Die hätten ja gerade ihre Hofläden ins Leben gerufen, um nicht mehr zu Markttagen fahren zu müssen, sagte Spallek, und hätten die Markttage deshalb zunächst als „Scheißidee“ betrachtet. Aber sie seien dann doch über ihren Schatten gesprungen, auch weil der örtliche Bauhof stets zwei Hütten auf- und wieder abbaue.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen Freising-Newsletter.)

Es gibt also noch viel zu tun, bis der erste Markttag in Allershausen stattfinden kann. Bürgermeister Martin Vaas, bei dem man laut Bolle mit der Idee „offene Türen eingerannt“ habe, sagte, in seinen Augen gebe es zwei mögliche Standorte für so einen Markt: auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet, wo der Flohmarkt stattfinde, oder – und das sei die bevorzugte Variante – der Volksfestplatz. Denn der dritte Bauabschnitt der Neuen Ortsmitte, das sogenannte „Gelenk“, das für einen solchen Markt prädestiniert sei, sei ja noch nicht realisiert.

Und dann brauchen Alexandra Bolle und ihr Mitstreiter Max Raith noch personelle Hilfe, weil man das alles nicht zu zweit stemmen könne. Vaas sagte zu, dass er den einen oder anderen Mitarbeiter aus der Verwaltung für diese Aufgabe „abstellen“ könne.

Nina Huber, die Regionalmanagerin der ILE Ampertal, und Viktoria Ocvirk, die Projektmanagerin der Ökomodellregion Kulturraum Ampertal, sagten zu, „dass bestimmt jemand von uns dabei sein wird“. Huber konnte sich zudem vorstellen, dass beispielsweise der Druck der Flyer über das ILE-Regionalbudget finanziert werden könnte. Am Ende waren sich alle einig: „Das kriegen wir schon“, wie es Raith formulierte. Noch vor Weihnachten soll ein Treffen des Organisationsteams stattfinden.  

Auch interessant

Kommentare