Streetsoccer-Court am Allershausener Volksfestplatz

Der Bolzplatz von morgen

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Allershausen - Eine Attraktion für Jugendliche hat der Gemeinderat Allershausen genehmigt: Noch heuer wird auf dem Volksfestplatz ein StreetsoccerCourt errichtet. Und wenn die jungen Leute das Angebot gut annehmen, könnten die mobilen Fußballplätze künftig vielleicht auch in anderen Ortsteilen stehen.

Es ist als Pilotprojekt gedacht. Und wenn es gut angenommen wird, sollen, so die Intention dahinter, weitere folgen: Der CSU-Ortsverband Allershausen hatte in der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat gestellt und konnte die Mehrheit des Gremiums davon überzeugen. „Es ist eine Attraktivitässteigerung im Freizeitbereich von Allershausen“, sagt Allershausens CSU-Chef Manuel Mück. „Street-Soccercourts sind sehr beliebt und entwickeln sich im dörflichen Leben zu Anziehungspunkten“, heißt es in dem Antrag der Christsozialen. Die Courts würden aber auch das technische Kurzpassspiel im Fußball steigern und wäre so im Interesse der TSV-Fußballabteilung.

Geplant ist es, diesen mobilen Klein-Fußballplatz zunächst auf einer Rasenfläche am Volksfestplatz aufzubauen. Schon allein deshalb empfahl sich System SoccerGround Advanced: Denn hierfür werden keine Bodenverankerungen benötigt, so dass der Court zur Volksfestzeit problemlos abgebaut werden kann. Kosten: rund 15 000 Euro. Sollte man sich später dazu entschließen, einen hochwertigen Kunstrasenbelag dazuzukaufen, fallen weitere Kosten für rund 13 000 Euro an. „Auf keinen Fall würde ich da Kunstrasen dazukaufen – ich will kein Plastik verteilen“, betonte Stefan Zandt. Aber bei Regen würden die Jugendlichen in kurzer Zeit im Schlamm spielen, gab Nina Huber zu bedenken. Josef Schuhbauer dazu: „Das macht doch nichts.“

Huber wollte weiter wissen, wie laut es denn in der Umgebung so eines Courts sei. Geschäftsleiter Johann Vachal dazu: „Wie an einem normalen Fußballplatz.“

Der Platz soll in unmittelbarer Nähe zum Gemeindekindergarten aufgestellt werden – direkte Wohnbebauung ist da nicht vorhanden.

Richard Dinkel warf das Argument in den Ring, dass es sich bei dem Antrag schon um einen Luxusartikel handele, der nicht im Haushalt vorgesehen ist. „Ich hab ja grundsätzlich nicht dagegen, aber wir drüfen nicht sagen, das geht schon. Es muss halt auch finanziert werden.“ Franz Groszek meinte, das würde – wie ja auch bei dem Elektrofahrzeug, das in derselben Sitzung beschlossen wurde – über außerplanmäßige Ausgaben nachträglich finanziert. „Es ist aber ein Unterschied, ob Luxusartikel oder Arbeitsgerät“, konterte Dinkel.

Laut Manuel Mück sei der große Vorteil dieser Courts, dass dort relativ schnell und unkompliziert Fußball gespielt werden kann. „Man muss keine 20 Mann starke Mannschaft aufstellen – bereits ab sechs Personen bieten die Plätze eine Menge Spaß. Laut Mück könne man die Plätze probeweise in den Ortsteilen Aiterbach, Leonhardsbuch und Tünzhausen mit 43, 52 und 34 Jugendlichen aufstellen. Sobald der Court bestellt und geliefert ist, wird er etwa vier Wochen später bespielbar sein

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