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Grell kam das Monsterduo daher und brachte ein Energietheater auf die Bühne - und die Kinder vor Begeisterung zum Kreischen.

Donikkl in Allershausen

Die Kinder-Klima-Botschafter und ihre Monster

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Allershausen - Frage: „Räumt ihr gerne auf?“ Lautstarke Antwort: „JAAAAA!“ Menschenkinder seien schon „komisch“, fanden deshalb die Monster, die gestern zusammen mit Donikkl Allershausen besuchten. Umwelterziehung mal anders: mit Humor und mit viel Musik.

Seit dem „Fliegerlied“ ist Donikkl allen ein Begriff. Vor allem den Kindern. Der leibhaftige Donikkl mit blauer Hose, gelbem T-Shirt und Käppi war gestern in Allershausen zu Gast. Bei seinem Auftritt in der Ampertalhalle hatte er seine zwei kleinen Monster mit dabei, sorgte mit Gesängen zwischen Rap und Reggae für großartige Stimmung. Alle Erst- und Zweitklässler der Allershausener Grundschule sowie die kleinen Besucher der Kindertagesstätten im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft erlebten einen spannenden, lustigen, aber auch lehrreichen Vormittag.

Grün, blau, rosa – kurz: grell kam das sympathische Monsterduo daher, das sich mit Donikkl die Bühne teilte und gerne mal coole Rockstars abgab. Denn wenn man schon kein Hotelzimmer habe, dann werde man jetzt eben die Halle zertrümmern, spuckte das eine der beiden netten Rocker-Monster große Töne. Ein lautes „Neeeiiin!“ aus dem reichlich schockierten Publikum konnte das gerade noch verhindern. Die Story des Energie-Theaters, die die kleinen Zuschauer oft fesselte und manchmal zu lautstarkem Kreischen animierte, geht so: Donikkl lebt in einem Baumhaus, seine Energie bezieht er aus Solarzellen sowie mit Hilfe eines kleinen Windrades und speichert sie in einem kleinen Akku. Doch dann stürzen die energiehungrigen kleinen Monster vom Planeten Monzo mit ihrem Raumschiff ab.

Und was passiert? Sie verschwenden Energie ohne Ende! Es entwickelt sich eine nette Geschichte, in der den kleinen Zuhörern das Energieeinsparen und der Einsatz erneuerbaren Energien kindgerecht vermittelt wird. Wie hatte eines der Kinder auf die Frage, wie das Leben denn ohne Strom wäre, lispelnd, aber ganz laut auf die Bühne gerufen: „Feiffe!“ Manches wissen die Kinder schon. „Jaaaaa!“ brüllen sie fast schon empört, als ein Monster wissen will, ob Strom gefährlich ist. Selbstverständlich sind die beiden bunten Außerirdischen einsichtig und wollen „bessere kleine Monster“ werden. Nach diesem Auftritt weiß man, weshalb Donikkl vom Bayerischen Umweltministerium zum Kinder-Klima-Botschafter berufen worden ist, der im Auftrag des Ministeriums Energie-Bildung an Schulen betreibt. Zum Beispiel eben mit der 90minütigen Monster-Show, die den Kids aus dem Ampertal immer wieder erklärte, wie wertvoll Bodenschätze sind und wie toll doch Windräder sind – erst recht wenn sie mit „mächtig Monsterpuste“ angetrieben werden.

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