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FFW Allershausen braucht neues Domizil

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Von: Andreas Beschorner

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Jetzt wird’s eng: Die Freiwillige Feuerwehr Allershausen bekommt zwei neue Fahrzeuge. Im Freien müssen die zwar nicht stehen, dennoch geht im Feuerwehrhaus langsam der Platz aus.
Jetzt wird’s eng: Die Freiwillige Feuerwehr Allershausen bekommt zwei neue Fahrzeuge. Im Freien müssen die zwar nicht stehen, dennoch geht im Feuerwehrhaus langsam der Platz aus. © Beschorner

Das Feuerwehrhaus Allershausen genügt den Ansprüchen und Vorgaben nicht mehr. Ein neues muss her.

Allershausen -  Die Freiwillige Feuerwehr Allershausen bekommt einen neuen Rüstwagen und einen neuen Einsatzleitwagen. Das hat der Gemeinderat beschlossen und in der jüngsten Sitzung auch schon die Aufträge vergeben. Im Rahmen der Diskussionen kam auch die Sprache auf ein neues Feuerwehrhaus. Denn das bestehende in der Ortsmitte von Allershausen genügt den Ansprüchen und Vorgaben nicht mehr.
In jeweils drei Losen wurden die Aufträge für die beiden neuen Autos vergeben: Das Fahrgestell für den Rüstwagen wird die Firma Daimler Truck AG für rund 104 000 Euro liefern, den feuerwehrtechnischen Aufbau darf die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH für 273 800 Euro bewerkstelligen, den Auftrag für die feuerwehrtechnische Beladung erhielt die Firma BAS Vertriebs GmbH für 95 500 Euro.

Das alles muss die Gemeinde nicht allein zahlen, denn die Regierung von Oberbayern hat bereits einen Festbetragszuschuss in Höhe von 140 000 Euro bewilligt. Und auch der Landkreis Freising hat eine Förderung in Höhe des Festbetragszuschusses in Aussicht gestellt. Dasselbe Prozedere beim Einsatzleitwagen: Das Fahrgestell wird von der Firma MAN Truck & Bus Deutschland GmbH kommen (95 500 Euro), den Zuschlag für den feuerwehrtechnischen Fahrzeugaufbau erhielt die Firma Wilhelm Barth GmbH für 115 000 Euro. Geradezu „ein Schnäppchen“, wie Bürgermeister Martin Vaas sagte, war die Beladung, die man für 5500 Euro von der BAS Vertriebs GmbH bezieht.

Auch für dieses Fahrzeug gibt es von der Regierung von Oberbayern einen Festbetragszuschuss (30 000 Euro) und vom Landkreis Freising eine Förderung in Höhe von 15 000 Euro.

Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um Ersatzbeschaffungen. Das war wichtig zu wissen für die Gemeinderäte, weil die Frage aufkam, ob man beide Fahrzeuge überhaupt noch in der bestehenden Fahrzeughalle unterbringe.

Die Aussage des Kommandanten- und Gemeinderats-Duos Friedrich Moser und Andreas Glück: Keines der Fahrzeuge müsse im Freien stehen. Freilich, so wurde bei der anschließenden Diskussion klar: Die Unterbringung der FFW-Autos sei bereits jetzt schon nicht „regelkonform“, wie es 2. Bürgermeister Manuel Mück (CSU) formulierte, sei es nach der Beschaffung der beiden neuen Fahrzeuge freilich auch nicht.

Weil bereits im Feuerwehrbedarfsplan der Bau eines neuen FFW-Hauses angeführt sei, habe er sich auch schon nach möglichen Standorten umgesehen, betonte Vaas. Leonhard Held (CSU) forderte, man müsse jetzt einen Arbeitskreis bilden, um den Neubau endlich in die Wege zu leiten.

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