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40 Jahre aktiven Dienst hat Alfred Nießl (2. v. r.) geleistet: Kommandant Friedrich Moser, Vorsitzender Vitus Kreitmair und Vize-Kommandant Andreas Glück (v. l.) gratulierten. 

FFW Allershausen zieht Bilanz

Jeder Feuerwehrmann  zwölf Arbeitstage lang im Einsatz

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Ein ereignisreiches Jahr mit 155 Einsätzen und 6717 Stunden im Dienste der Allgemeinheit liegt hinter ihnen. Das war die Bilanz, die Kommandant Friedrich Moser über das vergangene Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen zog.

Allershausen –Im Gasthaus Obermeier hatten sich die Floriansjünger am Samstag zur Jahreshauptversammlung getroffen. 71 aktive Mitglieder zählt die Allershausener Wehr derzeit, davon acht weibliche. Zu 155 Einsätzen sei man vergangenes Jahr gerufen worden – sieben Einsätze mehr als im Jahr 2017, so Moser in seinem Bericht. 61 Einsätze waren Technische Hilfeleistungen, zu 19 Brandeinsätzzen musste man eilen. Der Trend, dass die Zahl der Fehlalarme steige, habe sich auch 2018 fortgesetzt: Insgesamt 16 Mal war man sozusagen umsonst ausgerückt, weil vor allem Brandmeldeanlage nicht so funktionierten wie sie sollten. Hinzukamen fünf Einsätze mit ABC-Gefahrenstoffen, dazu Sicherheitswachen und First Responder-Einsätze. Insgesamt komme man so auf 1446 Einsatzstunden. Zur Gesamtstundenanzahl trugen auch Übungen und Ausbildung (1720 Stunden), Dienstversammlungen (114), Vereinssitzungen (328) und Arbeiten am Gerätehaus und der Ausrüstung (2098) bei. Statistisch gesehen habe jedes aktive Feuerwehrmitglied also im vergangenen Jahr 95 Stunden (oder fast zwölf Arbeitstage) für den Dienst bei der Feuerwehr aufgewendet.

Vitus Kreitmair, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, berichtete, 1339 „Vereinsstunden“ habe man 2018 geleistet, 506 weniger als 2017. Und Kreitmair blickte in die Zukunft: Im Jahr 2025 könne die Feuerwehr Allershausen ihren 150. Geburtstag begehen. Wenn man dieses Ereignis groß feiern wolle, brauche man einen langen Vorlauf. In einer Mitgliederversammlung werde man demnächst abstimmen lassen, ob man das Jubiläum mit viel oder mit weniger Aufwand begehen wolle.

Lob für seine sieben jungen Schützlinge (darunter vier Mädchen) gab es von Jugendwart Markus Herrmann: Nicht nur bei 13 Übungen mit 280 Stunden sei der Nachwuchs der Allershausener Wehr „brutal engagiert“ gewesen. Gute Nachrichten und beeindruckende Zahlen gab es auch von Kassier Stephan Hagn.

Und dann stand Alfred Nießl im Blickpunkt, der für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr ausgezeichnet wurde. Es folgten ganz ganz viele Beförderungen, bevor Kreisbrandinspektor Josef Maier den Allershausener nochmals für deren Einsatz bei der Schneekatastrophe dankte und ihnen bestätigte: „Auf euch kann man sich verlassen.“

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