Wohnbedarf für Ortsansässige soll gedeckt werden

Startschuss für 100 Bauparzellen

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Die Grundstücksverhandlungen waren schwierig. Doch am Dienstag fiel, wie es Bürgermeister Rupert Popp ausdrückte, „der Startschuss“: Der Gemeinderat Allershausen beschloss, für ein 6,4 Hektar großes Areal zwischen Jobsterstraße und A 9 einen Bebauungsplan aufzustellen.

Allershausen – „Eggenberger Feld – Süd“ – so heißt das Areal, für dessen Bebauung der Gemeinderat am Dienstag die Weichen gestellt hat: Einstimmig wurde zunächst die Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen, die aus dem Areal, das im derzeit gültigen Flächennutzungsplan überwiegend als eingeschränktes Gewerbegebiet verzeichnet ist, ein allgemeines Wohngebiet machen wird. Und dann wurde mit 16:2 Stimmen beschlossen, für das Areal einen Bebauungsplan zu erstellen.

Bürgermeister Rupert Popp: „Jetzt geht’s richtig los!“ Wie Popp erläuterte, blieben, wenn man die Flächen für Verkehrswege und öffentliche Flächen (beispielsweise für einen neuen Kindergarten) abziehe, von den 6,4 Hektar rund 50 000 Quadratmeter zur Bebauung übrig. Das würde rund 100 Parzellen ergeben, so Popps Einschätzung, wobei man für die Bebauung freilich nicht nur Einfamilien-, sondern auch Doppelhäuser zulassen werde, und man auf der Westseite zur Autobahn A 9 hin wohl auch höhere und dichtere Bebauung vorsehen werde. Das sei aber alles erst noch in einem Vorgespräch mit den Planern abzuklären und anzusprechen, außerdem dann selbstverständlich vom Gemeinderat abzusegnen, betonte Popp: „Wir bestimmen das.“

Laut Bürgermeister Rupert Popp liegen 53 Anträge für ein Bauvorhaben im Einheimischenmodell vor

Das gelte auch für die Anregung Leonhard Helds (CSU), der die Einteilung in kleine Grundstücke anregte, damit sich der Bürger das auch noch leisten könne, und der um eine gute Erschließung des Wohngebiets mit Gehwegen bat. Wesentliches Planungsziel dieser Baugebietsausweisung ist es laut Vorlage für den Gemeinderat, den Wohnbedarf für die ortsansässige Bevölkerung zu decken und eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur zu erhalten und zu sichern. Derzeit, sagte Popp, lägen 53 Anträge für ein Bauvorhaben im Einheimischenmodell vor, die Nachfrage sei also durchaus gegeben.

Gegen den Beschluss, den Bebauungsplan „Eggenberger Feld – Süd“ auf die Reise zu schicken, votierten Anna Gründel (PFW) und Helmut Zwingler (CSU). Die Aufträge für die Änderung des Flächennutzungsplans und für die Aufstellung des Bebauungsplans samt Grünordnungsplan gingen für die Summe von insgesamt 28 200 Euro an den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. Das notwendige schalltechnische Gutachten wird die Firma BL-Consulting Piening GmbH aus Petershausen für 1800 Euro erstellen.

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