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Das Bier floss in Strömen die durstigen Kehlen hinunter. 90 Hektoliter gingen über den Schanktresen. Ein „guter“ Umsatz, resümierte Organisator Markus Neumayer.

Bilanz Allershausener Volksfest

Glühende Zapfhähne, glückliche Gäste

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Der Wettergott hat es gut gemeint mit den Allershausenern in den vergangenen Wochen: Nach dem Fest der Nationen und nach dem Fest an den neuen Glonnterrassen war auch das Volksfest in der vergangenen Woche von den Temperaturen begünstigt.

Allershausen – „Ideales Wetter für ein Volksfest“, freute sich Markus Neumayer, in dessen Händen abermals die Organisation der vier bajuwarischen Tage lag. Beweis: Über 90 Hektoliter Bier flossen aus den Zapfhähnen, ein wirklich „guter“ Umsatz, so Neumayer.

Ein Schuss, ein Treffer: Die klassische Attraktion Schießbude war gut frequentiert.

Die Gäste seien alle zufrieden gewesen, bilanzierte Neumayer und fasste die Stimmung zusammen. „Highlight“ sei freilich wieder der Abend mit Dolce Vita im Festzelt gewesen, eine „Party“, zu der traditionell auch viele Gäste von außerhalb gekommen seien. Als vollen Erfolg wertete der Organisator auch den Kindernachmittag und den Seniorentag. Über 400 ältere Mitbürger seien gekommen, wusste er zu berichten – so viele wie noch nie. Und noch etwas war Anlass für zufriedene Gesichter: Der Gottesdienst am Sonntag im Festzelt sei ebenfalls mit rund 350 Gläubigen sehr gut besucht gewesen. Und die meisten seien gleich sitzen geblieben, hätten „nahtlos“ das Mittagessen und den Nachmittag auf dem Volksfestplatz angeschlossen, so Neumayer.

Bereits zum 39. Mal kämpften zahlreiche Vereine um den Volksfestpokal. Siegreich ging der Schützenverein „Hubertus“ Tünzhausen mit (v. l.) Tanja und Tina Reichelt, Werner Batoja, Alexander und Andrea Nieder, Max Jordan, Hans Spada, Dieter Anneser sowie Rupert Popp aus dem Wettstreit hervor.

Noch ein Beweis gefällig, dass das Volksfest Allershausen erfolgreich war? „Zum Essen haben wir nichts mehr“, witzelte Neumayer. Vor allem sei das Allershausener Volksfest auch ein friedliches Fest gewesen, schlimmere Ausschreitungen habe es keine gegeben. Neumayer wusste lediglich von der Handgreiflichkeit zwischen zwei Männern zu berichten, was allerdings eine „Privatangelegenheit“ gewesen sei. Das erarbeitete Sicherheitskonzept sei voll aufgegangen.

Einen vollen Erfolg hat auch der neue evangelische Pfarrer Matthias Schwarzer verbuchen können. Bürgermeister Rupert Popp überließ ihm am Seniorentag die Bühne und den Dirigentenstab. „Er hat sich wacker geschlagen. Einwandfrei“, so Neumayer.

Fast so lange wie das Volksfest unter Federführung des Schützenvereins „Diana“ Allerhausen und des TSV Allershausen gibt es auch das Gaudium des Volksfestpokals. Zum 39. Mal hatten sich im Vorfeld zahlreiche Vereine im nicht ganz ernst gemeinten Wettkampf gemessen, hatten Besengolf und Kartenflug gespielt, hatten Schrauben geangelt und „Wer bin ich?“ geraten. Am Ende standen ein Sieger und 18 Platzierte. Überlegener Sieger, der am ersten Volksfesttag ausgezeichnet wurde, war mit 82 Punkten der Schützenverein „Hubertus“ Tünzhausen. Dahinter landeten mit 69 Punkten die Maibaumfreunde Tünzhausen, den dritten Platz sicherte sich mit 65 Punkten die Tanzgruppe „Flöhe“ des TSV Allershausen. Den letzten Platz belegte ein Verein, der diese Niederlage (31 Punkte) verkraften wird: der Burschenverein Allershausen.

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