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Zahlenspiele in Allershausen

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Alles wird teurer. Das gilt auch für die Posten, die im Haushalt 2018 der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Allershausen und im Etat 2018 des Schulverbandes Allershausen stehen.

Allershausen – Beide Zahlenwerke wurden am Montag in der Gemeinschafts- beziehungsweise in der Schulverbandsversammlung abgesegnet.

Was den Gemeinschafthaushalt betrifft, sieht es so aus: Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 1,12 Millionen Euro, wovon 831 690 Euro nicht durch Einnahmen und Zuschüsse gedeckt sind. Diese Summe müssen also die beiden VG-Gemeinden Allershausen und Paunzhausen – je nach Einwohnerzahl – tragen. Dabei ist man von 7304 Einwohner ausgegangen und kam so auf eine Umlage von 113,87 Euro pro Einwohner. Weil 5802 Personen in Allershausen und 1502 in Paunzhausen leben, müsste Allershausen also eigentlich 660 660 Euro und Paunzhausen rund 171 000 Euro bezahlen. Dann wird aber noch das Personal speziell berechnet, so dass am Ende Allershausen 664 570 Euro und Paunzhausen 167 120 Euro berappen müssen. Im vergangenen Jahr war die Umlage pro Einwohner noch bei 109,41 Euro gelegen.

Ein ganz ähnliches Spiel wurde beim Haushalt des Schulverbands gespielt: Der Gesamthaushalt 2018 liegt bei Einnahmen und Ausgaben von 1,35 Millionen Euro. 1,29 Millionen davon fallen auf den Verwaltungshaushalt, bei dem die Mitgliedsgemeinden Allershausen, Hohenkammer, Kirchdorf und Kranzberg – je nach Schülerzahl – einen ungedeckten Bedarf von 995 670 Euro tragen müssen. Die Umlage für die Grundschule in Höhe von 514 330 Euro zahlt die Gemeinde Allershausen allein. Bei der Aufteilung der Umlage für die Mittelschule ergibt sich folgendes Bild: Allershausen muss 189 420 Euro bezahlen, Hohenkammer muss 79 540 Euro übernehmen, Kirchdorf muss 103 320 Euro tragen und Kranzberg ist mit 109 060 Euro mit von der Partie. Zum 1. Oktober 2017 besuchten 382 Schüler die Verbandsschule. Die Investitionen werden sich 2018 auf 64 000 Euro belaufen, wobei man das Geld für die Anschaffung neuer Bücher für die sechste Klasse, für neue Hardware in den PC-Räumen, für Stühle, Dampfgarer, Korkpinnwände und vor allem für eine Garage zur Unterbringung von Sportgeräten an der Sportanlage „Am Amperknie“ verwenden wird.

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