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Schnippschnapp beim „New Opening“ des Yaskawa-Erweiterungsbaus: Hirayuki Nagatsu (Vize-Präsident), Bruno Schnekenburger (Präsident Roboter-Division), Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Generalkonsul Tetsuya Kimura, Manfred Stern (Präsident) und Bürgermeister Rupert Popp.

Yaskawa eröffnet Erweiterungsbau in Allershausen

Japan und Bayern rücken näher zusammen

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Es ist das Bekenntnis zum Standort Allershausen. Acht Millionen Euro hat Yaskawa in die Erweiterung investiert. Das freute Bürgermeister Rupert Popp, die 300 Mitarbeiter, und auch Showingenieur Ulrich Kahlert führte einen Veitstanz auf – stilecht an einen Roboter gegurtet, wirbelte er durch die neue Lager- und Produktionsstätte.

Allershausen - Wenn die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner kommt, dann weiß man um die Bedeutung des Ereignisses. Gestern war Aigner anwesend, als Yaskawa den 5000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau seiner Niederlassung in Allershausen neben der A 9 offiziell einweihte – nur zehn Monate nach Baubeginn.

Die Investition des japanischen Global Players in Sachen Roboter-Technologie sei, so Aigner, ein „Vertrauensbeweis“ in den Freistaat. Japan und Bayern rückten so wieder etwas enger zusammen, sagte die Ministerin, bevor auch sie zur Schere griff und das rote Band symbolisch durchschnitt.

Yaskawa, so hatte Präsident Manfred Stein den Festtag gestern eröffnet, sehe einen wichtigen Teil seiner unternehmerischen Zukunft in Europa. „Für uns ist Europa ein Wachstumsmarkt“, betonte er vor den geladenen Gästen, weshalb der Ausbau lokaler Produktionsstätten wie in Allershausen von zentraler Bedeutung sei. Der Neubau für acht Millionen Euro sei auch „ein Zeichen für die gute Geschäftslage“, freute sich der japanische Generalskonsul Tetsuya Kimura. Dass Yaskawa „einer der japanischen Pioniere in Bayern“ sei, wie Aigner betont hatte, bestätigte Kimura: Immerhin wurde bereits 1979 die erste europäische Niederlassung gegründet.

Und heute? Kaum ein Auto, kaum ein Smartphone werde ohne Yaskawa-Roboter und –Automation hergestellt, die Palette der Roboter reiche von Geräten mit einer Traglast von 500 Gramm bis zu Robotern, die eine Tonne heben könnten, erläuterte Bruno Schnekenburger, der Chef der Roboter-Division bei Yaskawa. Mit dem Erweiterungsbau an der A 9 habe man den vormaligen Standort von Lager und Produktion in Eching aufgeben können, habe jetzt alle Bereiche unter einem Dach, so Schnekenburger. 1550 Quadratmeter groß ist das neue Lager, 2250 Quadratmeter umfasst die neue Montagehalle, 1200 Quadratmeter sind für Büroflächen vorgesehen. Schnell sei man mit den Genehmigungen gewesen, betonte Bürgermeister Rupert Popp. Den trieb allerdings (mit einem Augenzwinkern) die Sorge um, dass Roboter aus dem Hause Yaskawa, die inzwischen auch Bierfassl anzapfen könnten, ihn als Bürgermeister bald überflüssig machen dürften.

Doch bevor es so weit kommt, konnten Popp und die geladenen Gäste noch Ulrich Kahlert, alias UliK, bewundern.

Der hatte sich zusammen mit einer riesigen Trommel auf einen Sitz schnallen lassen, um während seiner Rhythmusshow von einem Yaskawa-Roboter herumgewirbelt zu werden – mal hoch unters Hallendach, mal knapp über der Erde, mal kopfüber, mal in der Waagerechten. Spektakulär, zu was ein Roboter von Yaskawa alles gut ist. Nicht nur zum Schweißen und Lackieren.

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