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Will Bürgermeister werden: Thorsten Klenke (55) geht für die SPD Allershausen ins Rennen. 

SPD Allershausen stellt Bürgermeisterkandidaten vor

Kandidatenkür: Thorsten Klenke (SPD) will in Allershausen Rupert Popp ablösen

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Thorsten Klenke will SPD-Bürgermeister in Allershausen werden und den amtierenden Gemeindechef Rupert Popp, der nicht mehr antritt, ablösen. Der 55-Jährige hat auch schon einen Slogan.  

Allershausen – Noch ist er von seinen Parteigenossen der SPD nicht offiziell gewählt, aber einen Slogan für seine „Kampagne“ hat Thorsten Klenke bereits: „Gestalten Sie Allershausen mit mir.“ Ab 1. Mai 2020 will der 55-Jährige Bürgermeister sein. Am Montag präsentierte er sich und seine Ideen beim Stammtisch der Genossen.

Zwei Pluspunkte für einen Bürgermeister Klenke hatte der Ortsvorsitzende der SPD Allershausen-Kranzberg schon vor dessen Rede ausgemacht: Klenke habe „keine Leichen im Keller“ und beweise, dass er „für die Sache brennt“, weil er sich als Rathauschef finanziell verschlechtern würde.

Klenke selbst betonte zunächst, dass er sich keine Illusionen mache: „Wenn ich Bürgermeister werde, wird die SPD nicht die Mehrheit im Gemeinderat stellen.“ Für ihn wäre das kein Problem, er nehme auch Vorschläge anderer Parteien gerne an, wenn sie dem obersten Ziel, Allershausen voranzubringen, dienen. Eine wichtige Säule seiner „Kampagne“ sei es, die Bürger besser einzubeziehen – vor allem auch die 14- bis 21-Jährigen. Sogar einen Jugendgemeinderat könne er sich vorstellen. 

„ILE fehlen Zahlen, Daten und Fakten“

Und auch die Ökologie hat Klenke im Blick: mehr Wildwiesen in Allershausen, Baumpatenschaften, Solarbatterien bezuschussen. Und ILE? Ja, das sei halt ein Konzept. Aber es fehlten „Zahlen, Daten und Fakten“, beispielsweise bis wann man was tatsächlich umgesetzt haben wolle. Im Parforceritt durch die Themen sagte Klenke, er habe sich den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum ebenso auf die Fahnen geschrieben wie die Ausstattung der Feuerwehren mit „modernstem Equipment“, setze sich für Kinderbetreuungsplätze für alle Kinder ebenso ein wie für die Förderung klein- und mittelständischer Betreibe.

Klenke, Jahrgang 1964, geboren in Lüneburg, hat ein Studium der Elektrotechnik in Lübeck abgeschlossen und ist derzeit Projektmanager „bei einer großen internationalen Firma“. Seit 23 Jahren lebt er in Bayern, seit 14 Jahren in Allershausen – dort, wo er sich wohl fühle und seine zweite Heimat gefunden habe. Der bayerische Dialekt sei ihm inzwischen vertraut, schließlich habe er über zehn Jahre lang in Massenhausen Fußball gespielt.

Klenke will vier Genossen ins Gremium bringen

Dass er sich als SPD-Kandidat in den Wahlkampf wirft, habe zwei Gründe: Zum einen könne man so vielleicht drei oder gar vier Genossen in den Gemeinderat bringen, zum anderen dürfe man dem PFW-Kandidaten das Feld nicht einfach kampflos überlassen – zumal die CSU noch immer verzweifelt einen Kandidaten suche. Kurz: „Wir dürfen uns nicht verstecken.“ Schlegel war unter diesen Voraussetzungen „nicht ganz so schlechter Dinge“. Und: „Du musst dich bekannt machen und Klinken putzen“, so Schlegel zu Klenke.

Und noch ein Allershausener wurde am Montag ins Rennen geschickt. 

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