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Gemeinderat sagt Ja zur ganz großen Lösung für Allershausen

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Von: Andreas Beschorner

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Rohbau auf dem gearbeitet wird.
Rund 36 Wohneinheiten möchte die Gemeinde Allershausen errichten. Damit steigt die Gemeinde gleich mit der Maximallösung in den kommunalen Wohnungsbau ein. © Armin Weigel/dpa

In welchem Umfang die Gemeinde Allershausen in den kommunalen Wohnungsbau einsteigt, steht nun fest. Der Gemeinderat entschied sich für die ganz große Lösung.

Allershausen – Dass die Gemeinde Allershausen in den kommunalen Wohnungsbau einsteigt, ist beschlossene Sache. Im neuen Wohngebiet Eggenberger Feld Süd soll dieses Vorhaben verwirklicht werden. Nur eine Frage galt es jetzt im Vorfeld noch zu klären. Wie viele der drei möglichen Gebäude sollen zunächst errichtet werden: eins, zwei oder gleich alle drei? Der Gemeinderat war sich einig: Die ganz große Lösung soll es sein.

Ich wäre für die richtig große Lösung

Bürgermeister Martin Vaas

Die Frage, wie viele Gebäude errichtet werden sollen, sei entscheidend für das VGV-Verfahren, das man nun einleiten werde, sagte Bürgermeister Martin Vaas. Und der machte aus seiner Einstellung kein Geheimnis: „Ich wäre für die richtig große Lösung“, sagte er – sprich: alle drei Gebäude bauen und so rund 36 Wohnungen schaffen. Das hätte, so hat eine inzwischen vorliegende Machbarkeitsstudie ergeben, freilich seinen Preis: Mit 18 Millionen Euro muss man rechnen.

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Vaas stieß mit seiner Einstellung im Gremium auf offene Ohren: Max Raith (PFW) war ebenfalls für den „großen Wurf“. Andernfalls herrsche, wenn man die drei Gebäude sukzessive baue, für viele Jahre „Unruhe“ im Gebiet. Sepp Lerchl (SPD) war ebenfalls für die Realisierung aller drei Häuser, rechnete vor, dass das Projekt die Gemeinde nach Abzug der Zuschüsse nur sieben Millionen Euro koste, sich selbst trage und nach 20 Jahren abbezahlt sei. Marcus Klose (CSU) hatte zwar schon „etwas Bauchschmerzen“ und warnte, man müsse schon aufpassen, dass man alle 36 Wohnungen auch tatsächlich an Gemeindebürger vergebe.

Ein Gemeinderat warnt davor, „Schnickschnack“ zuzulassen

Manuel Mück (CSU) sprach sich ebenfalls für den großen Wurf“ aus, sein Fraktionskollege Leonhard Held votierte ebenfalls für den Bau aller drei Gebäude, vor allem weil man nur so eine adäquate Tiefgarage hinbekomme. Er warnte davor, „keinen Schnickschnack“ zuzulassen und nur das zu bauen, was auch gefördert werde. Der Beschluss, alle drei Gebäude in einem Rutsch zu realisieren, fiel am Ende der Debatte einstimmig.

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