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Kein Bürgermeisterkandidat in Sicht: Doch CSU Allershausen gibt Hoffnung noch nicht auf

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Von: Andreas Beschorner

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Gruppenbild mit zwei Frauen: Die Allershausener CSU hat am Mittwoch mit 17 von 17 Stimmen ihre Liste für die Kommunalwahl nominiert. © zz

Weil Manuel Mück der Allershauserner CSU abhanden gekommen ist, steht sie derzeit ohne Bürgermeisterkandidaten da. Doch die Hoffnung will man noch nicht aufgeben.

Allershausen – Manuel Mück ist der Allershausener CSU als Bürgermeisterkandidat abhaanden gekommen. Mück strebt nach Höherem und will Landrat werden. Und deshalb steht die CSU Allershausen derzeit ohne Bürgermeisterkandidaten da. Und auch bei Aufstellungsversammlung für die 20-köpfige Gemeinderatsliste am Mittwoch fand sich kein Bewerber. Doch Mück hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Wenn der Weihnachtsfriede einkehrt und manch einer in sich geht“, könnte es vielleicht doch noch einen Bewerber gehen. Bis 23. Januar habe man schließlich Zeit.

Mück will „nicht die Flucht antreten“

Trotz seiner Ambitionen kandidiert Mück auf Platz 1 der CSU-Liste. Würde er Landrat werden, werde er seine Wahl zum Gemeinderat freilich nicht annehmen. Allershausen liege ihm aber am Herzen, weshalb er „nicht die Flucht antreten“ wolle. Mück, der auf die Leistungen der CSU in den vergangenen sechs Jahren zurückblickte, sprach von einer „mutigen Liste“, die man für den 15. März 2020 ins Rennen schicke. Mutig, weil man mit Franz Groszek und Josef Kortus zwei der derzeit sieben amtierenden CSU-Räte auf die beiden letzten Listenplätze 19 und 20 gesetzt habe. Verzichten muss man auf Helmut Zwingler, der nach zwölf Jahren nicht mehr antritt, und auf Josef Schuhbauer (73), der nach 42 Jahren im Gemeinderat nicht mehr kandidiert.

„Gmoa no a bissl lebenswerter machen“

Auf Platz 2 der Liste findet sich mit Leonhard Held ein CSU-Urgestein, dessen „Haupthobby“ die Kommunalpolitik sei. Sein Ziel: „Die Gmoa no a bissl lebenswerter machen.“ Und man müsse „aus der Demokratur raus“, damit künftig die Mehrheit im Gemeinderat CSU-Anträge nicht mehr ablehnen könne.

„Wir haben eine super Ortsmitte geschaffen“

Platz 3 gehört Bianca Kellner-Zotz (44) aus Tünzhausen. Betriebswirtschaftslehre, Politik und Kommunikationswissenschaften habe sie studiert, auch promoviert, habe als Pressereferentin bei Airbus und auch als Journalistin gearbeitet, sei derzeit Dozentin an der Hochschule in Landshut. Soziales, Familie und Bildung seien ihre Schwerpunkte. Markus Neumayer (47) steht auf Platz 4. Der Mann, der als Festwirt das Volksfest Allershausen wesentlich mitgestaltet, will sich als Gemeinderat darum kümmern, dass der Flächennutzungsplan neu aufgestellt werde. Außerdem: „Wir haben eine super Ortsmitte geschaffen“, die müsse aber erhalten bleiben und dürfe nicht durch hunderte Lkw pro Tag beeinträchtigt werden. Auf Platz 5 steht Christoph Bittner (42) aus Aiterbach, der sich für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung einsetzen will.

Die weiteren Plätze

6. Markus Schuhbauer, 7. Christian Bail, 8. Matthias Migge, 9. Oliver Menzel, 10. Alexandra Geitner, 11. Adrian Gewald, 12. Marcus Klose, 13. Anton Schrödl, 14. Florian Waldhauser, 15. Manuel Thalhofer, 16. Stefan Hiebel, 17. Gerhard Beyerlein, 18. Andreas Versegy, 19. Franz Groszek, 20. Josef Kortus. 

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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