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Fachsimpeln war ausdrücklich erwünscht beim Kunstwochenende in Allershausen mit (v. l.) Gabriele Beer, Bürgermeister Rupert Popp und Renate Vogt.

Kunstwochenende in Allershausen

Der Kunstmarathon

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Rund 50 Künstler, Musik-, Tanz- und Gesangsvorführungen – das große Kunstwochenende in Allershausen verwandelte die Ampertalhalle von Freitag bis Sonntag in eine große Galerie mit Bühne und Verköstigung.

Von Andreas Beschorner

Schauen, verlieben, kaufen – nach diesem Prinzip gingen viele Besucher des Kunstwochenendes vor.

Allershausen„Kunst erleben“ war das Motto des Wochenendes, das am Freitag von Bürgermeister Rupert Popp und mit rasanten Rhythmen von den Skiffle Skeletons eröffnet worden war. Drei Tage lang saßen also die Künstler aus Nah und Fern an ihren Tischen und vor ihren Stellwänden, die zur Präsentation der Werke aufgestellt worden waren. Groß war die Bandbreite dessen, was an Kunstwerken zu sehen war: Das reichte von Bildern in Öl und Acryl über Holz- und Wurzelskulpturen, Schmuck in allen Variationen mit Glasperlen und Bernstein bis hin zu Drechselarbeiten, Keramik und auch Fotografien.

Sogar Bambusflöten waren zu haben oder auch Patchworkdecken, außerdem schöne, bunte Windspiele und auch Upcycling-Produkte. Neben zahlreichen Hobbykünstlern und Kunsthandwerkern, deren Können und Produkte man schon von zahlreichen Ausstellungen in und um Allershausen herum her kannte, waren mit Sigrid Mathews und Gabriele Beer auch freischaffende Künstlerinnen vor Ort, die nicht nur akademisch ausgebildete Künstlerinnen sind, sondern auch schon an internationalen Ausstellungen beteiligt waren und Kunstpreise erhalten haben. Und vielleicht haben sich an jenem Wochenende im speziell eingerichteten Malraum und in der hinteren Hallenecke beim Workshop für Kinder schon neue Künstler herauskristallisiert, die in einigen Jahren in diese Fußstapfen treten oder zumindest als Hobbykünstler an dem Allershausener Kunstwochenende teilnehmen. Der Arbeitskreis Kultur der Gemeinde Allershausen würde sich sicherlich freuen.

Stärkung am Rande

Wer so viel Kunst in sich aufgesogen hatte wie die Besucher, der hatte sich dann nicht nur Kaffee und Kuchen oder eine Brotzeit verdient, sondern auch musikalische und tänzerische Unterhaltung: Die Trommelgruppe Invanga, eine Tanzaufführung des TSV Allershausen und der Flamenco-Gruppe Brisa Caliente del sur, das Eggenbergerfelder Bauernballett, die Laienspieler aus Allershausen und der Gospelchor Sing Praises – sie alle machten dem Motto alle Ehre: „Kunst erleben.“

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