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Vor allem den Pferden, aber auch anderen Tieren galt der Segen von Pfarrer Helmut Schlicker. Unter anderem waren auch die Schützlinge der Lucky Horse Ranch Hohenkammer be im Leonhardi-Ritt dabei.

Traditionsveranstaltung

Spektakel in Leonhardsbuch: Leonhardi-Ritt lockt Hundertschaften an 

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Hunderte kamen zum Leonhardi-Ritt nach Leonhardsbuch. Der Pfarrer spendete nicht nur den Pferden seinen Segen, sondern war auch zu Scherzen aufgelegt.

Leonhardsbuch– Der Heilige Leonhard wäre bei diesem Anblick stolz gewesen, das Herz wäre ihm aufgegangen. Beim traditionellen Leonhardi-Ritt in Leonhardsbuch waren am Sonntagmittag 163 Pferde an der Kirche vorbei hinauf auf die Wiese nebenan gezogen, um sich den Segen geben zu lassen. Ein prachtvolles Bild an einem wie so oft zu dieser Jahreszeit nebligen Tag.

An Hunderten von Zuschauern vorbei schritten edle Rösser und Mustangs, tippelten eifrig Ponys aller Rassen dorthin, wo Pfarrer Hermann Schlicker den Pferden den Segen spendete, wo er für sie den Schutz vor Krankheit und Unfällen erbat. Und das, so der Geistliche mit Blick auf die fast ebenso zahlreich erschienen Hunde, gelte auch für alle anderen Tiere, die an diesem Sonntag den Weg nach Leonhardsbuch gefunden hätten - auch für die Tiere, die vielleicht im Fell der Pferde und Hunde mitgezogen waren, scherzte Schlicker. 

Die Pferde kommen - erst zögerlich, dann forsch

Sie alle sollten den Menschen zur Freude sein. Danach passierten die Vierbeiner mit ihren Besitzern – erst etwas zögerlich, dann aber forsch – im Defilee den Anhänger, auf dem nicht nur Schlicker und die Ministranten Stellung bezogen hatten, sondern auch die geballte politische Prominenz (und die, die es noch werden will).

Hoch zu Ross zeigte sich auch Pfarrer Hermann  Schlicker.

Dem immer wieder beeindruckenden Schauspiel wohnten zahlreiche Menschen bei – sei es am Wegesrand und dort, wo die Feuerwehr mit Seilen den langen Tross der Pferde abschirmte, sei es auf der Wiese, wo die Pferdesegnung stattfand, oder sei es entlang der Friedhofsmauer, von der aus man einen guten Blick von oben auf den Zug der Pferde hatte. „Süß!“, war als Reaktion auf kleine Pferdchen oft zu hören, respektvolle Blicke oft zu beobachten, wenn riesige Kaltblüter kamen.

Leonhardi-Ritt: Pferde lassen sich nicht aus der Ruhe bringen

Doch auch von diesen Menschenmassen ließen sich die braven Rösser nicht aus der Ruhe bringen, zogen die Kutschen und Wagen brav und stoisch zum Ort des Geschehens, trugen ihre Reiter meist in aller Seelenruhe und nur manchmal schnaubend hinauf auf den Kirchenhügel, oder marschierten an der Leine folgsam neben ihren Besitzern her. Wenn man im Sinne des Heiligen Leonhard den göttlichen Segen bekommt, dann ist man eben besonders brav.

„Süß“: Auch Ponys tippelten eifrig zur Segnung und waren für die Hundertschaften von Besuchern ein großer Blickfang. Fotos: Beschorner

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