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Das Gemeindeleben bereichert hat Prädikant Rolf Lübkert. Er wurde jetzt im Rahmen eins Gottesdienstes in Oberallershausen feierlich verabschiedet.

Abschied von Rolf Lübkert in Oberallershausen

Den Menschen immer etwas mitgegeben

75 Jahre und schon ein bisschen müde. Deshalb beendet Rolf Lübkert jetzt seine Prädikantentätigkeit im evangelischen Dekanat. Unter großer Anteilnahme seiner „Schäfchen“ wurde er jetzt in Oberallershausen verabschiedet.

Allershausen In der Kirchengemeinde Oberallershausen war er 13 Jahre lang so etwas wie eine Institution: Rolf Lübkert. Als ehrenamtlicher Prädikant habe er „das Gemeindeleben bereichert und gleichzeitig unseren Herrn Pfarrer Winkler entlastet“, drückte es Albert Küspert, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands beim Abschied Lübkerts aus Oberallershausen aus.

Küspert hob bei seiner Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst in Oberallershausen das lobend hervor, was auch Lübkert selbst so wichtig war: Er habe bei seinen Predigten stets den Menschen etwas mitgeben wollen, hatte nämlich Lübkert selbst in seinem Abschieds-Interview mit dem Freisinger Tagblatt gesagt. Küspert sah das genauso: Der Prädikant Lübkert habe stets die biblische Botschaft „in unsere Zeit hinein verkündigt“, er habe Dinge gesagt und Beispiele genannt, „die bei den Zuhörern hängen bleiben.“

Dass der gebürtige Hamburger, der 1985 nach Freising kam, jetzt auch seinen ehrenamtlichen Ruhestand antritt und ab 2018 den größten Teil des Jahres zusammen mit seiner Frau in Spanien verbringen wird, konnte auch Küspert verstehen: „Es ist nicht Sinn der Sache, sich selbst für all diese zweifellos guten Sachen komplett aufzuopfern“.

Lübkert, der Gottesdienste in Oberallershausen und Neufahrn abhielt, der bei Vakanzen im Dekanatsbezirk zur Stelle war und stets in der Altenheimseelsorge tätig war, wurde bei seinem Abschied aus Oberallershausen auch reich beschenkt: 13 Gegenständen – für jedes Jahr seines Wirkens eines – waren als Proviant für den Weg in die südlichen Gefilde gedacht.

Da gab es beispielsweise Milch und Honig, also das, was es in dem Land geben möge, in dem er seinen Ruhestand verbringt. Und er bekam eine CD mit dem Titel „Obacht! Musik aus Bayern“, eine Aufnahme des Oberallershausener Kirchenchors. Dazu gab’s Bade-Essenz zur Tiefenentspannung sowie Bücher wie „Bayern für die Hosentasche“ und die „Gebrauchsanweisung für Spanien“. Zum Abschluss bekam Rolf Lübkert aber das, was er und seine Frau wohl am meisten benötigen: Gottes Segen, der ihn auf allen seinen Wegen begleiten möge.

Am gestrigen Sonntag wurde Rolf Lübkert dann im Rahmen eines Festgottesdienstes der Christi-Himmelfahrtskirche zu Freising und danach mit einem Stehempfang verabschiedet.

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