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Seit ihrer Kindheit mit den Johannitern verbunden. Jetzt ist Ramona Gührs die neue Jugend-Regionalleiterin der Johanniter-Unfallhilfe.

Jugendregionalleiterin der Johanniter-Unfallhilfe

Ramona Gührs, die Chefin der Helfer von morgen

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Allershausen - Sie hat als Kind und Jugendliche den Johannitern viel zu verdanken, sie ist den Johannitern immer treu geblieben, und hat sich vor allem in die Jugendarbeit der Hilfsorganisation eingebracht. Jetzt ist Ramona Gührs (25) aus Allershausen zur neuen Jugend-Regionalleiterin bei der Johanniter-Unfallhilfe gewählt worden.

Im Alter von neun Jahren kam die geborene Moosburgerin nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt zurück nach Deutschland, nach Allershausen. Hier hatte sie zunächst nur eine Freundin, erzählt Gührs. Die hat sie dann einmal mit zu den Johannitern genommen. „Und das war super“, erinnert sich Gührs heute daran, das war ganz wichtig für sie und dafür, dass sie sich in ihrer neuen Heimat schnell integrieren konnte. Die Liebe zu den Johannitern, zum Ehrenamt, zum Helfen und zur Gemeinschaft – das hat Ramona Gührs seitdem nicht mehr losgelassen. Mit 16 Jahren hat sie ihre Sanitätshelferausbildung gemacht, hat dann, um Erfahrung und Wissen zu sammeln, viele Sanitätsdienste absolviert, und ist mit 18 Jahren zum ersten Mal in die Ortsjugendleitung gewählt worden. Da hat sie, so berichtet sie, regelmäßig die Gruppenstunden mit dem Nachwuchs durchgeführt, hat auch Aktionen für das Sommerferienprogramm organisiert und abgewickelt.

2010 Gührs dann in der Landesjugendleitung tätig, vier Jahre lang sogar als stellvertretende Leiterin. Die Kommunikation mit den Regionen, die Zeltlagerleitung oder auch – ihr „Steckenpferd“, wie sie sagt – die Kinderrechte nach UN-Konvention, deren Kenntnis sie mit einem Info-Anhänger und entsprechenden Materialien unter die Menschen bringen will, gehören in dieser Zeit zu ihren Aufgaben. Im Herbst 2015 tritt Gührs ihr Studium an: Betriebswirtschaftslehre in Ulm studiert sie. Und weil das mit den Aufgaben in der Landesjugendleitung zeitlich nicht zu vereinbaren ist, kandidiert sie nicht mehr für ein Amt auf Landesebene. Doch nach einem Semester „hat mich wieder die Sehnsucht gepackt“, schildert sie ihren jüngsten Entschluss, als Regionaljugendleiterin für Oberbayern zu kandidieren. Und Gührs wird gewählt. Als Teil eines Fünferteams ist sie nun für den Kontakt zu den Ortsverbänden Allershausen, Puchheim, Unterschleißheim und Peißenberg zuständig, versorgt die mit Infos, kümmert sich auch um den Schulsanitätsdienst, den die Johanniter an 25 Schulen in der Region Oberbayern durchführen. Weil man zu fünft ist, weil die Unterstützung durch den Landesverband und die Hauptamtlichen gut und groß ist, sei dieser Posten „gut machbar“, erzählt Gührs. 

Rund 120 aktive Jugendliche sind es derzeit in der Region Oberbayern, die als „Helfer von morgen“ nicht nur lernen, wie man hilft, sondern auch das Ehrenamt erlernen und erfahren, und denen man Spaß, Freude und Gemeinschaftsgefühl vermitteln will. Ramona Gührs aus Allershausen spielt dabei eine wichtige Rolle.

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