Hart umkämpft waren die Sautrog-Duelle. Auch wenn es für die Nandlstädter Haie nicht zum Sieg gereicht hat: Spaß hat’s allemal gemacht.
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Hart umkämpft waren die Sautrog-Duelle. Auch wenn es für die Nandlstädter Haie nicht zum Sieg gereicht hat: Spaß hat’s allemal gemacht.
Amüsiert und mit Spannung verfolgten die Zuschauer am Samstag das Sautrogrennen am Kiesweiher bei Allershausen.
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Amüsiert und mit Spannung verfolgten die Zuschauer am Samstag das Sautrogrennen am Kiesweiher bei Allershausen.
Eine wacklige Angelegenheit war das Anbringen und Abnehmen der Ringe vom Haken.
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Eine wacklige Angelegenheit war das Anbringen und Abnehmen der Ringe vom Haken.

Spektakel in Allershausen

Sautrogrennen: Erst war’s nass von oben, dann von unten

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Das war feucht, das war nass: Erst sintflutartige Regenfälle, dann manch ungewollter Tauchgang, am Ende noch kühle und nasse Erfrischung von innen: Das Sautrogrennen des Burschenvereins Allershausen war ein echtes Spektakel.

Allershausen – Am Ende siegte Frauenpower: Die „Möchtergernchefs“ Marion Steiger und Annika Ettl setzten sich im Finale gegen das angeblich doch so starke Geschlecht durch, besiegten die „Nichtschwimmer“ Jannik Kratzl und Franze Bernstorfer. 

Es war der Abschluss eines Tages am Kiesweiher bei Allershausen, der es wirklich in sich hatte. Denn das inzwischen schon traditionelle Sautrogrennen des Burschenvereins Allershausen, bei dem das Team „Burschenburger“ mit Stefan Schuhbauer und Markus Braun am Samstag den dritten Platz am Stockerl eroberte, glich einem echten Drama mit Happy End. 

Die Burschen ließen sich nicht unterkriegen

Just als man mit dem Eintreffen der Zuschauer und der Teams rechnete, setzte im Ampertal Regen ein. Ach was, Regen: Die Welt schien unterzugehen. Doch die Burschen ließen sich nicht unterkriegen, harrten aus und wurden am Ende mit wunderbarem „Sautrog-Wetter“ belohnt.

Zwölf Teams hatten sich angemeldet – darunter so fantasievoll gekleidete Duos wie die „Unicorns“ Cilly Schreiber und Emily Reithmeier (ganz in Rosa) oder auch Männer in Lederhosen und quietschgelben T-Shirts wie das Team „Lieber tot als zweiter“. Sechs knallharte und extrem raue Duelle gab es also in der Vorrunde, die Verlierer durften nochmal ran und die zwei Zeitschnellsten für das Viertelfinale ausfahren.

Möglichkeiten zu kentern gab’s viele

Der Parcours forderte alles: Ringe in Haken einhängen, die über den Köpfen der Sautrogrennfahrer hingen, über eine Holzplattform draußen am Weiher klettern, ein Einhorn und einer Palmeninsel umrunden, wieder zurück zum (rettenden) Ufer und dabei den lustigen Ring wieder vom Haken fieseln – es gab genügend Möglichkeiten, spektakulär zu kentern oder langsam, aber sicher „abzusaufen“. 

Doch egal, ob man ein unfreiwilliges Bad nahm oder souverän im Ziel ankam: Der Jubel und der Applaus der am Ufer sitzenden, die herrliche Sonne genießenden, Steaksemmeln und Würstl verzehrenden Zuschauer war den Teilnehmern sicher.

Worüber freuten sich die Sieger?

Ein riesiges Gaudium also mit zwei Siegerinnen, die nicht nur die verdiente Urkunde in Empfang nehmen konnten, sondern wegen einer Wette mit ihren Freunden auch noch 50 Liter Bier gewonnen haben. Wie gesagt: erst nass von oben, dann nass von unten, am Ende nass von innen.

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