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Der Dorfladen in Paunzhausen ist so etwas wie der Treff- und Mittelpunkt der kleinen Gemeinde. Nina Huber (vorne, 3. v. r.) und Paunzhausens Bürgermeister Johann Daniel erläuterten der Gruppe das Konzept des Geschäfts.

Delegation aus Südtirol zu Besuch im Ampertal

So vielfältig ist das Ampertal: Infotour durch den Landkreis der interkommunalen Zusammenarbeit

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Von seiner besten und  schönsten Seite zeigte sich das Ampertal einer Delegation aus Südtirol. Zwölf Besucher wurden von der Regionalmanagerin Nina Huber  mitgenommen auf eine Infotour durch den Landkreis der interkommunalen Zusammenarbeit.

Landkreis – Das Ampertal ist immer eine Reise wert. Selbst wenn man aus dem schönen Südtirol kommt, wie eine zwölfköpfige Delegation aus dem Vinschgau, die nach dem Besuch der ILE Ampertal im vergangenen Jahr nun zum Gegenbesuch gekommen war. Und offenbar hat den Gästen aus Südtirol, darunter vier Bürgermeistern, die Rundfahrt gefallen und haben sie sich gut informiert und aufgenommen gefühlt, denn die Gegeneinladung steht schon wieder.

Eher theoretisch war das Programm am Tag der Ankunft der Südtiroler Gäste: Der Vorsitzende der ILE Ampertal, Rupert Popp, und der Initiator der ILE, Konrad Springer, stellten Organsiation und Projekte der ILE vor.

Am zweiten Tag ging es auf Tour durch das neblige Ampertal: Vom Pantaleonsberg in Kranzberg aus ging es zum Gut Eichethof, wo der Leiter des Guts, Helmut Steber, die Gäste über das Anwesen führte: Biogasanlage, Biodiversität, artgerechte Tierhaltung, Hackschnitzel, und und und – das, was da auf Gut Eichethof passiert und mit dem man laut dem Geschäftsführer von Schloss Hohenkammer, Martin Kirsch, auch gut Geld verdient, beeindruckte das Dutzend Besucher sichtlich. Und das Essen im Schloss Hohenkammer nicht weniger.

Um Streuobstwiesen, Regenwasserrückhaltebecken und auch um den Vorzeige-Dorfladen ging es dann in Paunzhausen, bevor man sich mit dem Kleinbus in die Große Kreisstadt Freising begab. Nach der Begrüßung im Rathaus durch OB Tobias Eschenbacher gab’s bei einer Altstadt- und Dombergführung mit Norbert Zanker Kultur satt. Eine Fußmarsch über den Campus Weihenstephan bewies den Gästen, dass Freising auch Hightech ist. Und da durfte ein Essen im Bräustüberl der ältesten Brauerei der Welt nicht fehlen.

Dritter Tag des Besuchs: Zollings Bürgermeister Max Riegler zeigte und erklärte den Gästen die Mittelschule und den Schulverbund Zolling. Und was bei einem Besuch im Landkreis Freising auch nicht fehlen darf, ist der Hopfen: Bei Reichertshausen auf dem Betrieb von Stefan Stanglmaier waren die Südtiroler Vertreter ebenso beeindruckt wie auf bei allen anderen Stationen ihrer Tour, berichtete die ILE-Regionalmanagerin Nina Huber, die die Südtiroler Gruppe stets begleitet hatte. Zum Abschied gab’s noch ein Essen in der Schlossbrauerei Au – zu einem Zeitpunkt, als die noch geöffnet hatte. Rund fünf Stunden Rückfahrt mit dem Bus lagen dann vor den Kommunalpolitikern, Bauern- und Wirtschaftsvertretern aus Südtirol – Zeit genug, die vielen Eindrücke und Infos aus dem Ampertal zu verarbeiten.

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