Rupert Popp nahm alle Wünsche der Gemeinderäte auf die Liste.

Gemeinderat erstellt Wunschliste für Städtebauförderung

Einfach mal sagen, was man will

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Allershausen - Weitblick war bei den Gemeinderäten Allershausens gefragt. Jeder Bürgervertreter sollte sich überlegen, welche Projekte in den kommenden 15 Jahren umgesetzt werden sollten. Und die Liste der Wünsche ist lang. Ob sie auch realisierbar ist?

Wer künftig Geld aus der Städtebauförderung will, der muss jetzt schon wissen, was in den nächsten 15 Jahren an Projekten anstehen könnte. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag trug Bürgermeister Rupert Popp vor, welche Maßnahmen die einzelnen Gemeinderäte eingereicht hatten. Die Herausforderung dieses Wunschzettels war nicht ohne, denn was man jetzt nicht in eine Liste aufnimmt, wird im Falle einer Realisierung nicht bezuschusst. Auch nicht in zehn bis 15 Jahren. Eine weitere Vorgabe, um finanziell gefördert werden zu können, ist: Das Projekt muss einen interkommunalen Bezug haben.

Weil das schlimmste, das passieren kann, ist, dass bestimmte Projekte vom Städtebauförderprogramm nicht anerkannt und wieder von der Liste gestrichen werden, wurde einfach mal alles aufgenommen, was man sich so wünscht. Ergebnis völlig offen.

Bürgermeister Rupert Popp und die Geschäftsleitung schlugen Folgendes für die Liste vor: Auslagerung der Feuerwehr Allershausen, Umnutzung des Schmeller Anwesens, Neue Ortsmitte Bauabschnitt 1 und 3, Glonnsteg Reckmühle, Allershausener See. Vorschlag SPD: Erwerb von Grundstücken am Allershausener See für Ausgleichsflächen, Erwerb von Grundstücken am Sportgelände für eine weiterführende Schule, Fernbushaltestellen, Tiefgarage für die Neue Ortsmitte, Koordiniertes Gesamtkonzept für Leitungen, Bürgersaal. Vorschlag Vizebürgermeister Martin Vaas (PFW): Auslagerung der Feuerwehr, Bürgerhaus. Vorschlag Peter Colombo (PFW): Bürgerhaus nach Auslagerung der Feuerwehr. Vorschlag Christine Kreß (PFW): Aussegnungshalle, Unterkellerung/Tiefgarage Johannes-Boos-Platz, Sozialer Wohnungsbau (Mehrgenerationenhaus). Vorschlag Stefan Zandt (PFW): Weiterführende Schule in Allershausen. In der Sitzung am Dienstag kamen dann noch weitere Vorschläge:Leonhard Held (CSU): Überarbeitung/Neuaufstellung Flächennutzungsplan. Anton Schrödl (CSU): Radweg entlang der Amper. Anna Gründel (PFW): Radweg Aiterbach-Unterkienberg, Verbreiterung der Glonnbrücke. Sepp Lerchl (SPD): Planung für Radwegenetz im Zuge Agenda 21 fortschreiben. Anton Schuhbauer (CSU): Neugestaltung Dorfplatz Aiterbach. Rupert Popp beteuerte, dass dies eine Stoffsammlung ohne Bewertung sei. „Wir werden das weiterleiten und prüfen lassen, inwieweit die Dinge im Rahmen der Städtebauförderung förderfähig sind.“ Lerchl kritisierte die Vorschläge, die in der Sitzung spontan gekommen waren. „Wir haben uns Gedanken gemacht, die Dinge schriftlich formuliert, wenn man da jetzt heute aus der Hüfte schießt, steht was drin, was aus dem Bauch kommt und nicht aus dem Kopf.“ Dennoch wurden die in der Sitzung vorgebrachten Wünsche aufgenommen.

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