Mega-Geldstrafe für Vidal: Münchner Gericht verurteilt Ex-Bayern-Star

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Starkbier und eine Fastenpredigt, die es in sich hatte: Die Gäste des Starkbierfests in Allershausen hatten eine Menge Spaß. 

Starkbierfest in Allershausen

Von AfD bis AdR

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Die große und die kleine Politik – beim Starkbierfest in Allershausen kam in der Fastenpredigt von Bruder Johann beides vor. Der gar nicht brave Mönch (Hans Holzner) knöpfte sich zum Beispiel mit deutlichen Worten die AfD vor und spottetet auf lokaler Ebene über das neu einzuführende Ehrenamt als AdR – „Ampel drückender Rentner“ in Allershausen.

AllershausenRund 250 Freunde des Starkbiers hatten sich am Samstagabend in der Ampertalhalle versammelt, um der Fastenpredigt und der Ampertaler Kirtamusi zu lauschen sowie Bier und Brotzeiten zu genießen. Und als dann alle gut gestärkt waren, trat Bruder Johann ans Rednerpult. Die ersten, die er sich vornahm, waren die Genossen von der SPD, genauer: das „Kasperltheater“, das sie mit ihrem Ex-Vorsitzenden Martin Schulz aufgeführt hätten. Jener Martin Schulz, bei dem er schon nachschauen habe müssen, ob der wirklich aus Würselen komme, weil er sich anhöre, aus stamme er aus „Winselen“.

Nächstes Opfer: der neue CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer, der sich so aufführe, dass man durchaus Alpträume haben könne – zum Beispiel den, dass er „Gauleiter unterm Gauland word’n ist“, wie Bruder Johann erzählte. Und schon war der Mönch bei Reichsbürgern und AfD, die er rausschicken würde „auf Studienreise“ über Polen nach Stalingrad und weiter in die Normandie, damit sie sehen könnten, „wie lang ihr tausendjähriges Reich gedauert hat“. Viel Applaus im Saal.

Über CSU-MdB Erich Irlstorfer und FW-MdL Benno Zierer, der wie der Scheuer Andi sich halt auch ständig auf die Bilder drängeln müsse, wenn er Minister werden wolle, kam Bruder Johann zum Ampertal: Hohenkammer solle seine Biber gut behandeln, damit die nicht nach Allershausen umziehen, wo es schöner sei, Kranzberg solle doch seinen Goldschatz verkaufen, um die Kläranlage zu ertüchtigen, die Paunzhausener würden offenbar ihr ganzes Dorf umgraben, und Kirchdorf wachse so schnell, dass der Rathauschef dort noch schneller „OB“ werde als der Gemeindechef von Allershausen.

Und Allershausen? Wenn man schon so viel Verkehr erdulden müsse, wenn man also an der Münchner Straße schon wie die Laboraffen von VW & Co. lebe, dann könne man daraus doch Profit schlagen. Die Idee des Bruder Johann: AdR – also „Ampel drückende Rentner“– auf Stundenbasis einstellen, deren Aufgabe es sei, einen Stau zu produzieren. Wer dann länger als drei Minuten mit seinem Auto stehe und nicht vorankomme, von dem kassiere man dann Parkplatzgebühren und könne außerdem noch gute Geschäfte mit der „Oischaunerdrivermeile“ machen, sprich: Essensverkauf am Autofenster.

Und dann hat Bruder Johann auch noch messerscharf erkannt, wieso man eigentlich die provisorische Eisbahn aufgebaut habe: In Zeiten, in denen die Nebenstraßen nicht mehr gestreut und geräumt werden, brauche es eine Fläche, auf der die Senioren das Gehen auf vereister Strecke üben müssten. Der Fastenprediger favorisierte hingegen die Aufstellung von Geräten auf dem Festplatz zur körperlichen Ertüchtigung der Senioren. Denn: Nur mit einem g’scheiten Training erlebe man es wohl noch, dass die Seniorenresidenz in Allershausen gebaut werde.

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