Weihe mit Ehrengästen: Erwin Weiß, Rudi Hagen, Benno Angermaier, Michael Wildgruber, Rudi Jengkofer, Christoph Rudolph, Josef Geisenhofer, Alfred Reiner, Franz Radlmeier, Andreas Karl, Josef Angermeier und Johann Kißlinger (v. l.).leh

Alles, was das Schützenherz begehrt

Viehbach/Bachenhausen - Die Schützengesellschaft „Gemütlichkeit Viehbach-Bachenhausen“ hat am Sonntag ihr schmuckes Vereinsheim in Betrieb genommen. Bürgermeister Rudi Jengkofer ist „stolz über das, was da geleistet wurde“.

Nach dem Gottesdienst in der benachbarten Viehbacher Kirche gab es ein ziemliches Gedränge in der sanierten Werkstatt der ehemaligen Firma Geräte Bauer. Pfarrer Christoph Rudolph nahm hier die Weihe der neuen Räumlichkeiten im Beisein des 1. Schützenmeisters Benno Angermaier vor, ehe die Mitglieder, Freunde und die Honoratioren das neue Schützenheim stürmten. Im geräumigen Wirtsraum reichten die Plätze nicht aus. Es mussten im Eingangsbereich zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden. Bürgermeister Rudi Jengkofer dankte und war stolz. Er sprach den Schützen, dem Gemeinderat und seinem Vorgänger Johann Kisslinger und vielen anderen seinen Dank für die Arbeit und das Engagement aus. „Und ich bin stolz“, so Jengkofer, dass die Vereine der Gemeinde „jetzt wieder eine Heimat haben“.

Er umriss den Werdegang der Sanierungsmaßnahmen von den ersten Ideenskizzen im Jahr 2007 bis zur Fertigstellung. Jengkofer bekundete, immer fest an das Gelingen des Unterfangens geglaubt zu haben. Die Gemeinde habe das Sanierungsobjekt mit stolzen 150 000 Euro unterstützt, so Jengkofer. Ein weiterer Dank des Bürgermeisters galt seinem Vorgänger Johann Kißlinger, der von Anbeginn dem Projekt positiv gegenüber gestanden und es unterstützt habe, wo immer es möglich war.

Vor dem Prominentenschießen an den neuen Schützenständen lobten Gauschützenmeister Franz Radlmeier und BSSB-Präsident Alfred Rainer die Gemütlichkeitschützen für ihre Leistung, die beim Bau des Schützenheims erbracht worden sei. Beide Funktonäre wünschten dem Verein allzeit „Gut Schuss“. „Von sechs Schützenvereinen in der Gemeinde Fahrenzhausen haben jetzt vier vorbildliche Bedingungen“, lobte etwa der Schützenmeister des Gaues Massenhausen die Situation für den Schießsport in Fahrenzhausen. Schließlich war es am Chef der Viehbacher Schützen, aus dem Nähkästchen zu plaudern und die eine oder andere Anekdote während der Umbauzeit zu berichten. Schützenmeister Benno Angermaier zauberte dabei so manches Lächeln ins Gesicht der fleißigen Helfer, die am Bau beteiligt waren und die in der Tat stolz sein können, auf das, was sie da auf die Beine gestellt haben.

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