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Aufträge vergeben

Altes Rathaus in Mauern: Eine Sanierung, die viel Geld kostet

Die Sanierungsarbeiten am alten Rathaus Mauern laufen auf Hochtouren. Jetzt hat der Gemeinderat einstimmig die Aufträge für weitere Gewerke gegeben. Da gab’s viel zu tun. Denn: Es wurden zahlreiche Firmen angeschrieben und um Angebote gebeten – teilweise bis zu 38 Unternehmen pro Gewerk.

Mauern – 38 – so viele Anfragengebote waren es allein bei den Zimmerarbeiten. Sieben Unternehmen haben ein Angebot abgegeben. Mit einem Bruttopreis von 66 697 Euro bekam die Firma Alfons Schmerbeck den Zuschlag. Das Tiefenbacher Unternehmen hatte das wirtschaftlichste Angebot abgegeben, der teuerste Bieter hätte für die Arbeiten mit 126 015 Euro fast die doppelte Summe in Rechnung gestellt. „Ich weiß nicht, wo das noch hinführt“, kommentierte Bürgermeister Georg Krojer diesen Betrag. Die Kostenschätzung lag bei 60 000 Euro. „Insgesamt halten sich unsere Kostenschätzungen und die Höhe der abgegebenen Angebote aber die Waage“, meinte Krojer bei der Gesamtbeurteilung der Gewerke. Schmerbeck bekam auch den Zuschlag bei den Dachdeckerarbeiten. Hier war er mit 27 646 Euro der günstigste von sieben Bietern. Der teuerste Anbieter würde 41 905 Euro verlangen.

Die Spenglerarbeiten führt die Firma Michael Schweiger aus Au aus und bekommt dafür 23 456 Euro. Die Heizungs- und Lüftungsinstallation übernimmt die Firma Gleisberg aus Landshut. Sie stellt dafür eine Rechnung über 129 412 Euro. Von der Wirth-Gruppe aus Hengersberg werden die Sanitärarbeiten für den Anbau ausgeführt. Sie war mit 97 758 Euro der günstigste von drei Bietern. Die Demontage der alten Elektroinstallation übernimmt die Firma Schlegl aus Marzling. Sie verlangt dafür 6132 Euro.

Die neuen Elektroarbeiten werden vom Unternehmen Weltmeier ausgeführt. Die Firma aus Au hatte bereits die Arbeiten am aktuellen Rathaus gemacht. Für 155 011 Euro macht sie sich ans Werk. Ratsmitglied Siegfried Probst wollte wissen, ob in diesem Preis auch Außenpoller berücksichtigt sind. Zudem versuchte er im Gremium in Erfahrung zu bringen, ob auch eine Brandmeldeanlage in dieser Summe eingeschlossen ist. Darüber wird Rathauschef Krojer in der nächsten Ratssitzung Auskunft geben. Die Kostenschätzung lag bei 208 000 Euro. Jedoch war in dieser Summe auch der Betrag für die Demontage der alten Installation enthalten. Die Sirene bleibt auf dem alten Rathaus.

Für den Veranstaltungssaal, der Platz für mehr als 100 Besucher bieten soll, ist ein zweiter Rettungsweg geplant. Damit alles seine Ordnung hat und alle Vorschriften eingehalten werden, ist bei Arbeiten dieser Größenordnung ein sogenannter überbetrieblicher Dienst für Arbeitstechnik und Gesundheitsschutz erforderlich. Diese Aufgabe übernimmt Reinhold Simon. Der Zollinger stellt dafür 4641 Euro in Rechnung.

Daniela Oldach

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