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Konzert im Camerloher-Gymnasium 

Anchora liebt Freising – und umgekehrt

Liebe, Love, Amore: Die Herzen durften höher schlagen beim jüngsten Konzert des Jazz- und Popchors „Anchora“. In der ausverkauften Aula des Camerloher-Gymnasiums verzauberten die rund 80 Mitglieder die Zuhörer am Samstag mit großartig intonierten Chorstücken.

Freising Beschwingt, rhythmisch, zum Mitsummen oder sogar Mitsingen luden die Chorstücke ein. Und: „Anchora liebt Euch“, das war die Botschaft, die die jungen Sänger dem Publikum unmissverständlich mitteilten. Die Chormitglieder waren sich einig: „Wir freuen uns jedes mal so wahnsinnig, wenn wir miteinander singen dürfen. Das ist wie eine wohlige Wärme ums Herz.“

„Anchora Live 2017“ lud gleich zweimal zum Konzert: zur Vormittagsvorstellung und zum Konzert am Abend. Und zweimal war die Aula bis auf den letzten Platz besetzt. Mimi Neumair und Lukas Maier, die beiden Chorleiter, hatten wieder ein ganz besonderes Programm zusammengestellt. Ganz entspannt und harmonisch startete der Chor, der sich aus ehemaligen Schülern des Camerloher-Gymnasiums zusammensetzt, mit dem Intro, einem Stück von Britney Spears: Lydia Treutter war hier mit einem Solo zu hören. Egal, ob es populäre Songs bekannter Stars wie Justin Bieber sind, oder eher verstaubt anmutende Hits der 1960er Jahre, wie etwa „Ich will keine Schokolade“ von Trude Herr: Pianist Lukas Maier schaffte es, all diese Lieder in wunderbare Chorstücke zu verwandeln. Witzige Choreographien waren selbstverständlich inklusive. Im zweiten Teil des Konzertes dominierten die Liebeslieder: „Power of Love“ zum Beispiel, ein Teil des Soundtracks zum Film Zurück in die Zukunft. Als Solist war Häns Czernik zu hören.

Viele Lacher gab es bei einem Mix „schöne und weniger schöne Lieder aus unserer Schulzeit“, als an die Tortur des Vorsingens vor der Klasse erinnert wurde. Die meisten der Chormitglieder hatten über viele Jahre hinweg Musik als Hauptfach belegt. Doch die Anstrengungen die Schulzeit über hätten sich auf jeden Fall gelohnt, erzählte eines der männlichen Chormitglieder. „Heute singen wir immer noch gerne, fast noch ein bisschen lieber und überzeugter als früher.“ Hoffentlich sind sie auch im nächsten Jahr wieder zu hören, wenn Anchora zeigt, wie sehr der Chor Freising liebt.

Maria Martin

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