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Agentur-Bilanz für März

Arbeitslosigkeit auch in Freising deutlich zurückgegangen

Landkreis – Einen echten Schnellstart in den Frühling hat der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Freising hingelegt: Die Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Freising, Dachau, Ebersberg und Erding ist zuletzt deutlich zurückgegangen.

Im März waren insgesamt 7420 Personen arbeitslos gemeldet, 863 Personen weniger als im Februar. Das hatte auch positive Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote: Die sank um 0,2 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent. Zum Vergleich: Im März des Vorjahres errechnete sich eine Quote von 2,3 Prozent.

In den vergangenen Wochen meldeten sich 2862 Personen aus den vier Landkreisen bei ihrer Agentur für Arbeit neu arbeitslos. Demxgegenüber konnten 3709 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die gute wirtschaftliche Lage spiegelt auch die anhaltend hohe Personalnachfrage wider: Zuletzt informierten die Unternehmen der Region die Arbeitsvermittler im Arbeitgeber-Service über 1103 neu zu besetzende Stellen. Insgesamt befanden sich im Stellenpool der Agentur für Arbeit im März somit 4731 Arbeitsangebote.

Im Landkreis Freising sank die Arbeitslosenquote im März im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf einen aktuellen Wert von 2,2 Prozent. Vor einem Jahr errechnete sich für den Kreis noch eine Quote von 2,3 Prozent. Insgesamt waren 2312 Freisinger im März auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, 258 Personen weniger als im Vormonat. 889 Freisinger meldeten sich zuletzt neu arbeitslos. Im Gegenzug konnten 1139 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Ausbildungsmarkt

Das Berufsberatungsjahr 2016/2017 begann am 1. Oktober 2016. Seither wurden der Agentur für Arbeit von den Ausbildungsbetrieben in den vier Landkreisen 2970 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 451 Stellen mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Zeitgleich meldeten sich 2506 Bewerber für eine Berufsausbildung bei den Berufsberatern ihrer Arbeitsagentur, 115 weniger als im Vorjahr. Knapp 45 Prozent der gemeldeten Bewerber konnten bis März bereits eine berufliche oder schulische Perspektive entwickeln.

Im selben Zeitraum meldeten die Arbeitgeber im Landkreis 1147 zu besetzende Ausbildungsstellen, 214 Stellen mehr als im Vorjahreszeitraum. 908 Jugendliche, die sich für eine Ausbildungsstelle interessieren, nahmen seither das Beratungsangebot ihrer Agentur für Arbeit wahr. „Jetzt heißt es, unbedingt dranbleiben“, rät Harald Brandmaier, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, allen, die noch auf der Suche sind: „Ich möchte an die Arbeitgeber appellieren, das vorhandene Bewerberpotential möglichst vollständig auszuschöpfen.“ 

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