Wegen neuer Vorschriften bezüglich der Trinkwasserqualität wird es in Zukunft kein Babyschwimmen mehr im Echinger ASZ geben. Foto: Wilms

ASZ-Bad muss vorerst geschlossen werden

Eching - Schlechte Nachrichten für Badefreunde: Wie Bürgermeister Josef Riemensberger in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses bekanntgab, musste das Bewegungsbad im Kellergeschoß des Alten- und Servicezentrums geschlossen werden. Eine Nachfrage bei der Geschäftsführung ergab, dass es bei der routinemäßigen Kontrolle der Filteranlage bedenkliche Werte gegeben hat. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb der Badebetrieb komplett eingestellt.

Immerhin: Die Wasserqualität im Warmbecken, das regelmäßig beim Babyschwimmen, der Wassergymnastik, den Kinderkursen und von Saunabesuchern genutzt wird, ist von der Beanstandung nicht betroffen und hygienisch einwandfrei. Zwischenzeitlich wurde eine zweite Probe der Filteranlage entnommen. Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt das Schwimmbecken, das einzige seiner Art in Eching, geschlossen.

Die Geschäftsführung des ASZ geht davon aus, dass der Bade-Betrieb Ende des Monats wieder aufgenommen werden kann. Dabei gibt es aber eine Einschränkung, und zwar das Babyschwimmen betreffend.

Um dort den neuesten gesetzlichen Auflagen zu genügen, ist für das Beckenwasser, wenn sich Säuglinge darin bewegen, Trinkwasserqualität nach DIN 19643 vorgeschrieben. Dazu zählt unter anderem Keimfreiheit und Einhaltung des pH-Wertes. Diese Vorgabe lässt sich mit der im Alten-Service-Zentrum angewandten Filtertechnik und dem herkömmlichen Entkeimungs- und Desinfektionsverfahren - überwiegend durch Chlor - aber nicht realisieren. Dafür erforderlich wäre der Einbau einer so genannten Ozonierungsanlage. Deren Anschaffung erscheint aber aufgrund hoher Investitions- und Betriebskosten unrealistisch - auch wenn sie nach wissenschaftlicher Erkenntnis die gesündere und umweltfreundlichere, wenn auch aufwändigere Filtertechnik darstellt. So bleiben zukünftig Babys vom Besuch des Bewegungsbades ausgeschlossen.

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