Attaching: Schluss mit "brav und friedlich"

Freising - Am Mittwochabend hatte die BI Attaching noch neue Erörterungstermine gefordert. Jetzt ist klar: Die wird es nicht geben. Spitzenberger und Co. kündigen jetzt eine härtere Gangart an.

Sollte den Betroffenen die „demokratische Möglichkeit“ sich bei weiteren Erörterungsterminen zu äußern verwehrt werden, werde man „nicht mehr so brav und friedlich“ wie bisher demonstrieren, hatten die BI-Vorsitzenden Franz Spitzenberger und Michael Buchberger am Mittwochabend angekündigt. Nach der aktuellen Entscheidung der Regierung, keine solchen Termine anzuberaumen, können die Attachinger jetzt ihrer Drohung Taten folgen lassen. Gefordert hätte man eine neuerliches Anhörungsverfahren wie in Unterschließheim, weil es schließlich bei der Auslegung ergänzender Unterlagen 25 000 Einwendungen gegeben habe. Das jetzige Prozedere der Regierung widerspreche allen Aussagen der FMG - und auch von Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), man wolle und führe den Dialog mit dem Flughafenumland. Die knapp 1000 Attachinger, die im Falle des Baus einer dritten Startbahn mehr als 500 Mal pro Tag in Höhe von 50 bis 80 Meter überflogen würden, die einen Dauerschallpegel von 71 dB(A) ertragen müssten und dann im Ort mit dem größten Absturzrisiko in Deutschland lebten, müssten aber feststellen: „Mit uns redet keiner“, so Buchberger.

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