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Jetzt ist er wieder ein normaler Maibaum: Die Feuerwehr nahm am Samstag die schwarzen Hüllen ab.

Attaching im Zentrum des Startbahn-Widerstands

Attaching - An drei Tagen hintereinander ist Attaching das Zentrum des Startbahn-Widerstands: Erst wurde der Maibaum wieder enthüllt, dann startete dort das Staffelgebet und zu guter Letzt wird hier die Schutzgemeinschaft Nord über die Musterkläger informieren.

Am Samstag hatte man sich also zu Füßen des Maibaums versammelt, den die Feuerwehrler wieder von seinem schwarzen Tuch befreiten. Schließlich soll das Wahrzeichen zum 1. Mai wieder in Weiß-Blau dastehen. Der davor aufgestellte Grabstein wurde allerdings nicht entfernt.

Doch schon am Samstag richtete sich der Blick auf den Montag, wenn der Rechtsanwalt der Schutzgemeinschaft, Joachim Krauß, über das benötigte Musterklägerprofil berichten wird (19 Uhr). Denn zwar hat man bei der BI Attaching derzeit rund 20 Privatpersonen als mögliche Musterkläger in Aussicht, hat aber, so das BI-Sprecherduo Franz Spitzenberger und Michael Buchberger, trotzdem Bedenken. Grund: Die Mitglieder der BI Attaching wurden in den vergangenen Jahren von Rechtsanwalt Eike Schönefelder beraten und betreut, Krauß hingegen war für die Schutzgemeinschaft und die Kommunen zuständig.

Die Attachinger wollen nun auf das Wissen und die Erfahrung Schönefelders in den möglichen Prozessen gegen die Startbahn nicht verzichten, die Schutzgemeinschaft will mit dieser Aufgabe allerdings Krauß betrauen. Der Bitte der BI Attaching, die Schutzgemeinschaft möge auch für Schönefelder und dessen spezielle Kenntnisse der Attachinger Situation Geld zuschießen, sei vom Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft, Landrat Michael Schwaiger, allerdings bisher nicht mit Begeisterung aufgenommen worden. Am Montag wolle man da nachhaken, kündigte Buchberger an.

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