Man sieht  die „Tutuguri“-Mitglieder Willi Abele, Enno Messerschmidt, Leo Huber und Heiko Lange (v. l.) mit Plakaten vor einer  „Brücke“.
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Präsentieren das Projekt: die „Tutuguri“-Mitglieder Willi Abele, Enno Messerschmidt, Leo Huber und Heiko Lange (v. l.) freuen sich auf die Umsetzung des Themas „Brücke“.

Kickstart Kultur

Die Künstlermeile am Bahndamm: Tutuguri schafft in Attenkirchen eine Galerie der bildenden Kunst

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Der Kunst und Kulturverein Tutuguri erschafft am 11. und 12. September eine Meile der Kunst auf dem Verbindungsradweg zwischen Attenkirchen und Thalham.

Freising/Attenkirchen – Als „Künstlermeile am Bahndamm“ wird aus einem Radweg eine Galerie der bildenden Kunst, die, kombiniert mit Musik, Tanz, Geschichten und allerlei Skurrilitäten, ein vielfältiges und buntes Spektakel bietet. „Meile“ heißt das Projekt, weil es sich um eine 1,6 Kilometer lange Strecke handelt, auf der es auch für Kinder ein Angebot geben wird. Ein kleiner Imbiss am Wegesrand mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken wird für das leibliche Wohl sorgen. Der Eintritt ist frei. Das Fördergeld aus dem Kickstart-Kultur-Projekt von Freisinger Bank und der Uferlos GmbH trägt einen Teil der Veranstaltungskosten. Unter anderem sollen mit dem Geld der Druck der Plakate und des Künstlerkatalogs und die Gagen der darstellenden Künstler bezahlt werden.

Die Brücke

Tutuguri hat sich das Thema „Brücke“ ausgesucht, weil eine Brücke den Mittelpunkt der Kunstmeile anzeigt und symbolisch für das Überwinden von Grenzen steht. Dazu werden einige ausgesuchte Plätze auf dem Weg thematisch gestaltet und erlebbar gemacht. Geplant ist, dass an diesem Wochenende im September 20 bis 30 Bildende Künstler – Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotografen und Keramiker – ihre Werke ausstellen. Für Tutuguri sind die Bildenden Künstler und ihre Werke das „Herzstück“ der Veranstaltung. Sie zahlen keine Ausstellungsgebühr und haben die Möglichkeit, ihre Kunstwerke zu verkaufen. Wichtig: Es werden noch Bildende Künstler gesucht, die ihre Werke ausstellen wollen. Interessierte können sich beim Verein unter info@tutuguri.de melden.

Die Angebote

Doch das ist noch nicht alles auf der „Künstlermeile am Bahndamm“: Weitere Künstler, so ist der Plan, sorgen für kreative Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren. Punktuell wird es immer wieder kleine Einlagen aus dem Bereichen Tanz, Musik und Performance geben.

Der Verein

Tutuguri ist seit Jahren über die Landkreisgrenzen bekannt. So betreibt der Verein die Kulturbühne im „BachfeldHaus“ in Attenkirchen, in dem Konzerte, Vorträge, Vernissagen und Varieté stattfinden. Auf dem Uferlos Festival ist der Verein mit der Kleinkunstbühne im Nachhaltigkeitszelt präsent. Und jetzt eben die neueste Idee: die „Künstlermeile am Bahndamm“. Übrigens: Tutuguri, der Namensgeber des Vereins, ist der tanzende Priester aus einem epischen Gedicht von Antonin Artaud. Für den Verein symbolisiert der Name „Aufbruch, Bewegung, Kommunikation und kreative Denkprozesse“ – Dinge, die man während einer Pandemie und immer gut gebrauchen könne.

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