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Gemeinderat gibt Grünes Licht

Attenkirchens Feuerwehrhaus wird teurer - Bauantrag genehmigt

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Das geplante Feuerwehrhaus in Attenkirchen hat die nächste Hürde genommen: Die leicht geänderte Planung wurde ebenso genehmigt wie die neue Kostenberechnung. 

Attenkirchen - Ende 2016 hatte das Gremium die ersten wichtigen Weichen für das Großprojekt gestellt: Vor sechs Monaten hatte man sich auf die Ausführungsvariante mit drei Feuerwehrstellplätzen plus einer Waschhalle geeinigt, hatte dabei nach einer ersten Kostenschätzung Gesamtkosten in Höhe von 2,07 Millionen Euro für das neue Domizil der Floriansjünger am Bachfeld genehmigt. Im vergangenen halben Jahr nun hat Architekt Christian Klessinger auf dieser Basis weiter geplant, hat Abstimmungsgespräche mit Spezialisten und mit der Feuerwehr geführt. Und auch die Bodenuntersuchungen für das zu bebauende Grundstück sind inzwischen abgeschlossen. Ein Resultat: Die Kostenberechnung geht nun von 2,42 Millionen Euro aus. Ohne Ausstattung und Einrichtung.

Wie sich die Mehrkosten von 355.000 Euro gegenüber der ersten Schätzung erklären lassen, das legte Klessinger am Montag im Gemeinderat dar: Allein 100.000 Euro kommen daher, weil die Bodenuntersuchung ergeben habe, dass der Grund „ziemlich labil“ sei, wie es Bürgermeister Martin Bormann ausdrückte. Man benötigt also tief reichende Betonpfähle für eine stabile Gründung des Gebäudes. Andere Mehrkosten seien dadurch entstanden, dass man eben Fachplaner für Heizung und Sanitär sowie für Elektro- und Außenanlagen hinzugezogen habe. Zudem hätten sich durch berechtigte Wünsche der Feuerwehr zusätzliche Kosten ergeben. Die Attenkirchener Gemeinderäte konnten das alles nachvollziehen – und genehmigten das Projekt mit der neuen Gesamtsumme von 2,42 Millionen Euro.

Und auch der darauf basierende Bauantrag wurde im Gemeinderat einstimmig abgesegnet. Das Feuerwehrgerätehaus wird eine Grundfläche von 36,5 mal 17,5 Meter aufweisen. Der östliche Teil (21,6 mal 17,5 Meter) soll dabei eingeschoßig ausgeführt werden und eine Wandhöhe von 2,69 (hangseitig) beziehungsweise 5,89 Metern (talseitig) aufweisen. Der westliche Teil (14,9 mal 17,5 Meter) wird in E+1-Bauweise errichtet – mit Wandhöhen von 3,4 beziehungsweise 6,9 Metern. Die sechs von der Gemeinde beantragten Abweichungen gegenüber dem Bebauungsplan „Gewerbegebiet Attenkirchen Nord-West“ wurden allesamt vom Gemeinderat genehmigt. Jetzt folgen die Zuwendungsanträge bei der Regierung und das Ausschreibungsverfahren, damit es bald was wird mit dem Feuerwehrhaus südlich der Kreisstraße FS6.

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