+
Höchstzufrieden: (v. l.) Alexander Herzog (Leiter Lenkungsgruppe), Axel Kuhlow, Stefan Epple (beide Brauwerkstatt Haag) sowie Bürgermeister Martin Bormann.

Fazit

Bierfestival Attenkirchen: Organisatoren ziehen Bilanz - Security war überrascht

„Rundummadum ein super Fest“, lautet das Fazit von Attenkirchens Bürgermeister Martin Bormann zum Bierfestival. Hier lesen Sie die Veranstaltungsbilanz im Detail.

Attenkirchen – In Attenkirchen ist die Welt gerade völlig in Ordnung. Drei Wochen nach dem fünften Hallertauer Bierfestival strahlen die Organisatoren noch immer um die Wette angesichts des großen Erfolgs. Bürgermeister Martin Bormann fasste es nun bei einem Pressegespräch treffend zusammen: „Es war rundummadum ein super, super Fest.“

Das Hallertauer Bierfestival der Gemeinde Attenkirchen ist mittlerweile bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, weshalb auch in der Umgebung viele Gästezimmer ausgebucht waren, wie der Bürgermeister berichtete. Die zahlreichen Besucher hatten an dem Wochenende Anfang Juni Gelegenheit, mehr als 130 Biersorten von 55 Brauereien zu verkosten. So viele Produzenten hatten sich bislang noch nie an dem Fest beteiligt. Insgesamt rund 100 Hektoliter Gerstensaft gingen heuer über die Theken.

Aber es ging nicht nur ums Bier, sondern auch um Kultur. Mit Christian Klessinger, Willi Abele und Christine Schindele hatte man drei erfahrene Kultur-Macher im Boot, die sich um ein buntes Musikprogramm gekümmert hatten. Insgesamt 20 Gruppen unterhielten die Besucher bei ihrer Reise durch die vielfältige bayerische Bierlandschaft.

Besonders freute es Alexander Herzog, Sprecher der Lenkungsgruppe „Hallertauer Bierfestival“, dass es immer friedlich zugehe. Selbst die Security sei überrascht gewesen, dass es nicht einen einzigen Vorfall gab, sondern alles in gutem Miteinander über die Bühne ging. „Es war so harmonisch und jeder hat gestrahlt“, beschrieb Bormann seinen Eindruck vom Festival. Vielleicht liegt die gute Atmosphäre ja auch daran, dass dieses Fest von der ganzen Gemeinde zusammen gestemmt wird. Alle Vereine haben sich beteiligt, aufgebaut, ausgeschenkt, aufgeräumt. Rund 400 freiwillige Helfer haben Hand in Hand gearbeitet, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu schenken. Dafür bekommen sie auch einen Großteil des Gewinns aus dem Fest, wie Bormann sagte.

Fester Bestandteil des Wochenendes rund ums Bier ist auch die Wahl des beliebtesten Bräu: Heuer war der Gewinner „50 Shades of Hops“ aus der Haager Brauwerkstatt.

Und während sich die einen noch über den Erfolg freuen, blickt das Orga-Team schon wieder in die Zukunft. Denn nach dem Festival ist vor dem Festival. Und zwei Jahre sind bei diesem Organisationsaufwand schnell vorbei.

Claudia Bauer

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Momente des Glücks“ auf Foto gebannt
Für beeindruckende Landschaften muss man nicht immer in die Ferne reisen – das hat die Fotografin Brigitte Deus-Neumann mit ihrer Ausstellung „Momente des Glücks“ unter …
„Momente des Glücks“ auf Foto gebannt
„Wir können nicht länger warten“
Die Domstadt soll fahrradfreundlicher werden: Das machte Kreisvorsitzender Ulrich Vogl beim Neujahrsgespräch der ÖDP deutlich. 
„Wir können nicht länger warten“
Gut informiert erwachsen werden  dank der Lebenshilfe-Messe in Freising
Erwachsen werden hat es in sich. Eine Hilfestellung gibt eine Messe, die von der Lebenshilfe Freising organisiert wird. Hier erhalten die jungen Leute Informationen zur …
Gut informiert erwachsen werden  dank der Lebenshilfe-Messe in Freising
TU will radioaktives Abwasser weiter in Isar einleiten und spaltet damit die Räte im Landkreis Freising
Seit Jahrzehnten leiten die Forschungsreaktoren der TU in Garching radioaktives Wasser in die Isar. Dagegen regt sich im Landkreis Freising vermehrt Widerstand. Doch es …
TU will radioaktives Abwasser weiter in Isar einleiten und spaltet damit die Räte im Landkreis Freising

Kommentare