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Der Schuh drückt an der B 301. Ansonsten hatte die Bürgernahe Gruppe bei der Versammlung gut lachen. v.l. Robert Weller (Bundestagskandidat der FW, der sich kurz vorstellte), Martin Bormann (2. Vorsitzender), Brigitte Niedermeier (Beisitzerin), Wolfgang Braun (Vorsitzender) Susanne Pilgram (Beisitzerin) und Barbara Hofmann (Schatzmeisterin) – alle wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung

Bürgernahe Gruppe Attenkirchen: Prioritätenliste und klares Statement

Attenkirchen - Die Bürgernahe Gruppe ist zufrieden mit ihrem Führungsteam. Und deshalb wurde die komplett im Amt bestätigt. Bei der Jahreshauptversammlung ging’s aber auch um Projekte und ein klares Statement.

Bevor die Versammlung offiziell durch Wolfgang Braun eröffnet wurde, ging die ein oder andere Currywurst über den Tresen des Sportheims. Zu Beginn gab es einen Rückblick vom ersten Vorsitzenden auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Seit der letzten Versammlung hatten zehn Stammtische stattgefunden, bei denen jeder Bürger zur Sprache bringen konnte, was ihm auf der Seele lag. Auch im sportlichen Bereich konnte die Bürgernahe Gruppe sich 2016 sehen lassen: So nahm man am „Holledauer Radltag“ und am Stockschützenturnier teil.

Kommunalpolitisch sind noch einige Projekte in Arbeit, wie das schnelle Internet. Der sehnliche Wunsch der Attenkirchener soll bis Ende 2017 endlich erfüllt werden. Auch der Verkehr in und um Attenkirchen ist ein Problem. Genauer gesagt, die Raser: „Es muss etwas passieren, dass auf der B 301 nicht mehr so schnell durch Attenkirchen gefahren wird. Es ist nicht nur der Lärm, es bringt die Menschen auch in Gefahr“, verdeutlichte Wolfgang Braun das Problem. Er hat außerdem noch zwei weitere Wünsche: Ein Radweg von Attenkirchen nach Wimpasing sowie eine Möglichkeit, die Bundesstraße im Zentrum Attenkirchens gefahrlos zu überqueren. Diese Projekte hat man sich für 2017 mit besondere Priorität auf die Fahnen geschrieben.

Für den Umweltschutz - und gegen die dritte Startbahn

Und dann gab es noch ein klares Statement des Vorsitzenden: Im Namen der Bürgernahen Gruppe sprach er sich für den Umweltschutz und gegen die dritte Startbahn aus.

Beim Kassenbericht zeigte sich, dass die Finanzen in Ordnung sind: Das Jahr 2016 wurde mit einem dicken Plus beendet. Zu guter Letzt standen noch die Neuwahlen des Vorstands an. Änderungen gab es dabei keine. Zum ersten Vorstand wurde erneut Wolfgang Braun gewählt, sein Vize bleibt Bürgermeister Martin Bormann, Schatzmeisterin Barbara Hofmann, und Monika Sur ist weiterhin Schriftführerin. Brigitte Niedermeier und Susanne Pilgrim bleiben nach wie vor die Beisitzer der Bürgernahen Gruppe.

Pascale Fuchs

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