Wird vergrößert: Im Gasthof Ostermeier in Gütlsdorf soll das Dachgeschoß ausgebaut werden.
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Wird vergrößert: Im Gasthof Ostermeier in Gütlsdorf soll das Dachgeschoß ausgebaut werden.

Gemeinderat gibt grünes Licht

Platz für Tagungsgäste und einen Wellnessbereich: Gasthof Ostermeier in Gütlsdorf darf ausbauen

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Tagungsräume, neue Fremdenzimmer und ein Wellnessbereich samt Sauna: Der Gasthof Ostermeier in Gütlsdorf will ausbauen. Der Gemeinderat stimmte den Plänen zu.

Attenkirchen – Der Gasthof Ostermeier in Gütlsdorf hat Großes vor: Das Dachgeschoß soll ausgebaut und mit drei zusätzlichen Gästezimmern, außerdem mit einem Tagungs- und einem Wellnessbereich ausgestattet werden. Der Attenkirchener Gemeinderat hat dem Vorhaben am Montag einstimmig grünes Licht gegeben.

Bürgermeister Kern: „Alles sehr modern“

Im ersten Dachgeschoß sollen drei neue Fremdenzimmer mit Bad und einer Nutzfläche von knapp 52 Quadratmeter geschaffen werden, zusätzlich sollen dort vier neue Tagungsräume mit 83 Quadratmetern Gesamtfläche eingebaut werden, die für bis zu 28 Teilnehmer gedacht sind. Außerdem ist dort eine Lounge mit einem sogenannten Open-Space-Bereich angedacht (46,2 Quadratmeter), in der Plätze für mobiles Arbeiten untergebracht werden. „Alles sehr modern“, sagte Bürgermeister Mathias Kern. Mit einer Wendeltreppe soll dann das zweite Dachgeschoß zugänglich gemacht werden, in dem sich künftig ein Wellnessbereich inklusive Sauna befinden wird (65,3 Quadratmeter).

Weil sich im Inneren des Gebäudes einiges ändert, muss auch der Stellplatzbedarf neu berechnet werden. Eigentlich wären laut Satzung 118 Stellplätze nachzuweisen. Weil aber allein schon aus Personalgründen eine gleichzeitige Vollauslastung sowohl der neuen Versammlungsorte und des bestehenden Saals ausgeschlossen werden könne, so hieß es im Antrag, und weil Stellplätze für die Doppelnutzung angerechnet werden könnten, hatte man vorgeschlagen, dass 100 Stellplätze nachzuweisen seien. Und die kann das Gasthaus Ostermeier vorweisen, sodass auch dies einer Genehmigung des Bauantrags nicht widersprach.

Kompromisslösung gefunden

Thilo Mittag (Grüne) drängte allerdings darauf, dass die in der gültigen Satzung von 1992 festgeschriebenen Vorgaben zur Eingrünung und Bepflanzung nicht aufgegeben, sondern eingehalten werden sollten, zumal der Freiflächenplan solche Pflanzungen sowieso schon vorsehe. Rechtlich, so Kern und Verwaltungsleiter Eugen Altmann, habe man allerdings nach neuer Gesetzeslage keine Möglichkeit, das durchzusetzen. Als Kompromiss einigte man sich darauf, in den Beschluss den Hinweis aufzunehmen, dass die Vorgaben zur Begrünung verbindlich umgesetzt werden sollen. So konnten dann alle Gemeinderäte zustimmen.

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