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Das gesamte Organisationsteam hat für 2018 wieder einiges geplant – unter anderem ein abwechslungsreiches Musikprogramm.

20.000 Besucher erwartet

Hallertauer Bierfestival 2018: Das ist heuer alles geplant

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Vom 8. bis 10. Juni heißt es beim Hallertauer Bierfestival in Attenkirchen wieder: kleine Gläser, große Biere. Rund 20.000 Besucher werden in die Gemeinde strömen – die ersten Anmeldungen von Gästen aus Moskau und Wien sind schon eingegangen.

Attenkirchen – Vielleicht kommen auch die 80 Norweger wieder, die schon 2016 da waren: Sie alle werden sich heuer auf 130 verschiedene Biere von 55 Brauereien freuen können. Das Programm steht – wie die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz jetzt erläutert haben.

Auch wenn es ein Bier-Fest ist, auch wenn viele Menschen kommen und sich ein 0,25-Liter-Krügerl und beliebig viele „Biertaler“ für 2,50 Euro pro Stück kaufen – ein „Besäufnis“, ein Treffen der Kampftrinker mit zahlreichen Ausfällen war das Hallertauer Bierfestival noch nie und wird es auch heuer nicht sein, betonten Bürgermeister Martin Bormann und der Sprecher der Lenkungsgruppe, Alexander Herzog. Das so erfolgreiche Grundkonzept ist gleich geblieben.

Das soll sich in diesem Jahr verbessern

Doch die Organisatoren haben auch heuer wieder Verbesserungen eingebracht: Um auf die Engpässe bei der gastronomischen Versorgung zu den Stoßzeiten zu reagieren, wird es neben dem Angebot der bisherigen Gastronomen zusätzliche Grillstationen und Food-Trucks geben. Die Organisation läuft also auf Hochtouren, die rund 400 freiwilligen Helfer stehen motiviert bereit.

Man kann wieder auf die Mitwirkung aller Vereine im Ort bauen, wenn die vier Großschänken (also eine mehr als 2016) zu besetzen sind. Allein dort können rund 70 verschiedene Biere von 30 Brauereien verkostet werden. Vor allem mit sogenannten „Craft-Bieren“ wartet in diesem Jahr der vergrößerte Brauermarktplatz auf, wo 25 Brauereien mit voraussichtlich mehr als 60 Bier-Spezialitäten präsent sind. Der Schwerpunkt liegt wie immer auf Bieren der Region, es sind aber auch Brauereien aus ganz Bayern vertreten, darunter viele, die erstmals beim Hallertauer Bierfestival ihre Biere präsentieren.

Eine Hürde steht noch aus: die Sperrung der B301

Beste Unterhaltung zum Bier gibt es wieder auf drei Bühnen: im Dorfzentrum, im Pfarrgarten und vor dem Gasthaus Spitzbuam. Das Programm von bayerischer Blasmusik über Blues, Funk und Ska bis hin zu Rockmusik könnte abwechslungsreicher kaum sein. Wie in den Vorjahren wird es an allen Festivaltagen einen Shuttle-Bus-Service geben, der 2016 von mehr als 5000 Besuchern angenommen wurde: ab dem S-Bahnhof Freising, ab Moosburg, ab Allershausen und ab Mainburg.

Die Gemeinde, die bekanntlich das finanzielle Risiko des Festivals trägt, ist zuversichtlich, dass man auch eine noch ausstehende Hürde überspringen wird: die Sperrung der B301. Denn als die 2016 zum ersten Mal durchgeführt wurde, tat das dem Festival, dem Flair und dem Ruf der Gemeinde gut. Da ließ sich damals auch der vorzeitige Abbruch des Festivals am Samstagabend wegen einer Orkanwarnung verschmerzen, so Herzog.

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