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Hallertauer Bierfestival am Wochenende mit „Bayerns größtem Blasorchester“ - Spezialkurs für Helfer

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Bierfestival-Personal übt Einschenken am Zapfhahn
Das richtige Einschenken will gelernt und geübt sein, die Freude über das gelungene Werk kommt dann von selbst. © Hellerbrand

Drei Tage positiver Ausnahmezustand herrscht ab Freitag in Attenkirchen. Damit alles rund läuft beim Hallertauer Bierfestival, wurden jetzt die Helfer geschult.

Attenkirchen – Bierbegeisterung in Attenkirchen: Ein ganzer Ort steht ab Freitag im Zeichen des Gerstensafts, wenn dort das Hallertauer Bierfestival wieder Tausende Besucher anlockt. Voller Vorfreude sind bereits die Helfer der Dreitagesveranstaltung. Den Beweis dafür lieferte die Schulung für das Personal der drei Bierverkaufsstellen, die am Dienstag nochmals Einführung in die Handhabung der elektronischen Kassen sowie den Ausschank am Durchlaufkühler bekamen.

Quasi ein Zapf-Kurs, bei dem Bernhard Nieder und Thomas Stein als Fachmänner zur richtigen Glashaltung und Füllhöhe Hilfestellung gaben. Von den 477 Helfern – rund ein Drittel ist weiblich – verfügten die meisten aus den fünf vorherigen Bierfestivals bereits über Erfahrung. Doch auch die Novizen erwiesen sich als überaus gelehrig im Umgang mit dem Zapfhahn, weshalb Bürgermeister Mathias Kern keinen Zweifel hatte: „Wir kriegen das schon hin.“

„Wenn‘s spritzt, ja nicht aufhören und weiter draufschlagen“

Ehrengast des Kurses war Landrat und Festival-Schirmherr Helmut Petz. Auch er erhielt Nachhilfe – nämlich im Umgang mit Wechsel und Holzhammer bei einem „Anzapf-Kurs“ im Schnelldurchgang durch Getränkefachmann Bernhard Nieder. Dessen Botschaft lautete: „Wenn’s spritzt, ja nicht aufhören und weiter draufschlagen.“ Gesagt, getan. Mit zwei knackigen Schlägen auf das Augustiner-Holzfass erwies sich Petz als guter Schüler und für den offiziellen Anstich am Freitag um 19 Uhr bestens vorbereitet.

Freisings Landrat Helmut Petz beim Bieranzapfen
Mit Hammer und Wechsel probte Landrat und Bierfestival-Schirmherr Helmut Petz den Anstich. © Hellerbrand

Unterhaltsam wird das Festival auch, wenn es beim Anzapfen nicht groß spritzt – dafür sorgt schon das Rahmenprogramm. Auf drei Bühnen, nämlich im Zentrum, am Landhotel und im Pfarrgarten, sorgen abwechselnd Bands und Gruppen für musikalische Vielfalt, außerdem zahlreiche Stände am Gelände für kulinarische Genüsse. Schankbeginn ist am Freitag um 19 Uhr, am Samstag ab 16 Uhr und sonntags ab 10 Uhr.

Großes Kinderprogramm und „Bayerns größtes Blasorchester!

Für die kleinen Besucher ist ein umfangreiches Kinderprogramm geboten, das von Zirkus über Hundeshow bis hin zu Bewegungsparcours, Traglrutsche und Wasserspielen reicht. Auch die Großen können entlang der Marktstände flanieren, denn die B301 durch Attenkirchen ist während des Festivals gesperrt.

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Mit Spannung wird erwartet, was sich am Sonntagnachmittag tut. Denn da soll „Bayerns größtes Blasorchester“ formiert werden: Aufgerufen sind alle Musiker, sich mit Instrumenten aller Art nach Attenkirchen zu begeben. Auf und vor der Bühne im Pfarrgarten soll dann von den Anwesenden ab 14 Uhr gemeinsam musiziert werden.

Optimistischer Blick auf den Wetterbericht

Zum Gelingen des Fests wird vor allem gutes Wetter beitragen, wobei sich Ortschef Mathias Kern zuversichtlich zeigte, vor größeren Witterungseinflüssen verschont zu werden. Vielleicht hilft ja ein Stoßgebet beim Festival-Gottesdienst, der am Sonntag um 10 Uhr vor Pfarrer Stephan Rauschers Haustür im Pfarrgarten stattfindet.
Martin Hellerbrand

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