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An seinem neuen Schreibtisch nahm am ersten Arbeitstag Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern Platz.
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An seinem neuen Schreibtisch nahm am ersten Arbeitstag Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern Platz.

Konstituierende Sitzung

Kern hofft auf „Kulturwandel“ im Attenkirchener Gemeinderat

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats kommen die vier Gruppierungen ohne Grabenkämpfe aus. Der neue Bürgermeister, Mathias Kern, hofft auf einen „Kulturwandel“.

Attenkirchen – Bisher gab es im Attenkirchener Gemeinderat zwei Gruppierungen. Jetzt sind es vier. Um eine „breite Beteiligung“ aller Gemeinderäte und eine „mannschaftsorientierte“ Arbeit zu gewährleisten, so der neue Bürgermeister Mathias Kern, hat man am Montag bei der konstituierenden Sitzung bei der Postenvergabe auf alle vier Gruppierungen Rücksicht genommen. Kampfabstimmungen ja, Grabenkämpfe offenbar nein.

Auf eigene Kosten hatte Kern (WIR) für jeden Gemeinderat ein Glas mit dem Gemeindewappen und dem Namen anfertigen lassen, bevor er nach seiner eigenen Vereidigung die sieben neuen Gemeinderäte im Gremium schwören ließ. Mit Spannung erwartet worden war die Wahl von Kerns Stellvertreter. Einstimmig beschloss man zunächst, künftig nicht nur einen 2., sondern auch einen 3. Bürgermeister zu wählen. In beiden Fällen kam es zu Kampfabstimmungen.

Abstimmung ergibt eindeutiges Ergebnis

Für den Posten des 2. Bürgermeisters wurde zunächst Hermann Lachner (Bürgernahe Gruppe) vorgeschlagen, der schon seit 2009 dieses Amt innehat, pragmatisch und uneigennützig sei, so sein Kollege Josef Hofstetter. Sepp Fischer wurde von Eva Rieger für die (UWG) ins Rennen geschickt: Er sei Attenkirchener, in vielen Vereinen vernetzt und habe sich in den vergangenen sechs Jahren im Gemeinderat sehr engagiert. Dritter Bewerber war Walter Schlott (Grüne offene Liste) der „sehr motiviert“ sei, starke Kompetenzen besitze und als neuer Gemeinderat vor allem mit einer „neuen Perspektive“ an die Aufgabe herangehen könne, so sein Kollege Thilo Mittag. 

Die geheime Abstimmung der fünf WIR-Vertreter, der vier BG-Gemeinderäte, der drei UWG-Räte und der zwei GoL-Vertreter ergab dabei ein eindeutiges Ergebnis: Hermann Lachner erhielt zehn Stimmen, Sepp Fischer und Walter Schlott bekamen jeweils zwei Stimmen.

WIR erhebt keinen Anspruch auf Stellvertreterposten

Fischer und Schlott wurden dann auch für die Wahl des 3. Bürgermeisters ins Rennen geschickt. Und auch da war das Resultat eindeutig: zehn Stimmen für Fischer, vier für Schlott. Der wurde dann aber einstimmig zum weiteren Stellvertreter des Bürgermeisters bestimmt, der im Falle der Verhinderung der drei Bürgermeister die Gemeinde vertrete.

Weil WIR als die stärkste Gruppierung keinen Anspruch auf einen Stellvertreterposten erhoben habe, seien nun alle vier Fraktionen prominent vertreten, so Kern. Er hoffe, dass man dadurch„alte Gräben“ hinter sich lassen könne. Die Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter bedeute eine Art „Kulturwandel“.

Die Fraktionsvorsitzenden heißen Birgit Salzbrunn (WIR), Josef Hofstetter (BG), Eva Rieger (UWG) und Walter Schlott (GoL). Als die vier Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses werden Florian Riedl (WIR), Josef Hofstetter (BG), Eva Rieger (UWG) und Walter Schlott (GoL) fungieren, Vorsitzender ist Hofstetter.

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